Café Fédéral

Mein Tipp für die heissen Tage

Drei junge Männer springen in den Vierwaldstättersee.

Drei junge Männer springen in den Vierwaldstättersee.

Was für eine Woche! Ein Tag schöner als der andere, oder besser: heisser als der andere. So war es nicht verwunderlich, dass auf allen Medienkanälen das Thema Hitze dauerpräsent war.

Nicht nur die Grad-Celsius-Werte übertrafen sich, sondern auch die Experten mit Hinweisen und Tipps, wie man mit der Hitze umgehen soll.

Einig waren sich alle darin, dass man am Abend die Fenster öffnen soll. Klar hilft es, aber nach der ersten Nacht war ich von Mückenstichen übersät. Besten Dank. Am zweiten Tag musste dann das Mückennetz der letzen Reise aus dem Estrich hervorgekramt werden. Die Stiche hören aber nicht auf zu nerven. Was das Duschen angeht, bin ich vollkommen verwirrt: Hier heisst es, vor dem Schlafengehen lauwarm duschen und sich nicht abtrocknen. Also einfach ein Hechtsprung von der Dusche aufs Bett? Dort: Beine kalt abduschen. Damit ich vom vielen Wasser, das ich den ganzen Tag ja trinken musste, ständig auf die Toilette rennen muss? Ich weiss nicht so recht . . . «Kopf und Ohren kühlen», habe ich dann auch empfohlen bekommen. «Am besten mit einem nassen Tuch über beides.»

Ich stelle mir also vor, wie ich mit einem Küchentuch über der Birne durchs Medienzentrum gehe. Spinnerfinger sind doch garantiert! «Genehmigen Sie sich einen Sprung ins kühle Nass», «Gehen Sie ins Kino» oder «Gönnen Sie sich einen Tag im Shoppingcenter». Grossartig. Leider arbeite ich, wie die meisten, während der Woche.

Hier mein Tipp für die heissen Tage: sich im Leben weniger aufregen. Weniger dramatisieren. Und einfach mal das schöne Wetter geniessen.

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