Unlängst noch hatte der frühere Präsident vom kanadischen Rat der Amerikanischen Staaten den Preis «Staatsmann des Jahres» entgegennehmen dürfen – für «seine solide Führung in dieser Hemisphäre während seiner Regierungszeit». Zu Hause aber wurde – bei Zusammenstössen mit der Polizei – vor kurzem ein Student erschossen. Die Proteste richten sich gegen eine Steuerreform, die wegen eines «geerbten» Haushaltdefizits von 4,6 Milliarden US-Dollar beschlossen wurde. Im Fall des «Studentengerichts» bekam Fernández dafür 20 Jahre Gefängnis.