Jedes Jahr beginnt bei der Leipziger Buchmesse ihre Saison. Das war am letzten Wochenende wieder der Fall. Hunderte, ja Tausende von jungen Mädchen und Burschen treffen sich jeweils in der Abteilung für Comics und Mangahefte oder -bücher. Sie posieren da als Lebendkopien jener Gestalten, die sie in den Mangas bewundern, in den einschlägigen Videospielen und Fantasiebüchern.

Sehr viele laufen als Plüschtiere herum, nur eine Minderheit in Schreckgestalt. Manche bieten eine «freie Umarmung» an. Es ist, als würden sie alle die Kinderstube ein wenig fortsetzen wollen, ehe sie traumlos erwachsen werden müssen.