Die labile Gutwetterlage wich einer Regenfront. Offenbar war die Nebelsuppe im Toggenburg früher schon am Wallen und brodelte hoch, um über die Spitzen der Churfirsten zu kriechen, hinunter auf den Walensee und die Ebene um Walenstadt. Ein so sanfter wie unheimlicher Vorgang, je nachdem, wie man zu den Kräften der Natur steht.

Spektakulär, auf einer abschüssigen Felszinne, ist auch die von weitem sichtbare Kapelle St. Georg in Berschis platziert, eines der markantesten Kunstdenkmäler auf dem Weg von Zürich nach Chur. Es ist elektrisches Flutlicht, das sie hier bescheint, als wäre das Ganze ein Bühnenbild. Grosse Oper ist es zweifellos. Der Orchestergraben indes war die Autobahn; da brauste alles vorbei.