Mit ihrer Hightechstrategie versucht die Aargauer Regierung seit Jahren, bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um mehr aus dem Werk- und Denkplatz Aargau herauszuholen. Das ist verständlich, ist doch das Bruttosozialprodukt des Aargaus im Schweizer Vergleich unterdurchschnittlich. Wenn es gelingt, es langsam anzuheben, haben alle etwas davon.

Wie wichtig diese Initiative ist, zeigen die Nöte vieler Exportfirmen angesichts des zu teuren Frankens. Eine Diversifizierung der Wirtschaft und noch weiter entwickelte, möglichst wertschöpfungsstarke Produkte tun not, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Aargau zu stärken.

Zum Glück hat sich der Aargau als regionaler Standort für den schweizerischen Innovationspark beworben, und zusammen mit vier andern Schweizer Regionen den Zuschlag erhalten. Jetzt entsteht in Villigen bereits die erste Etappe des «Park innovAARE». Zwar erhielt er vom Kanton eine kleine Anschubfinanzierung, er ist aber eine selbstständige Aktiengesellschaft. Das Projekt muss unter marktwirtschaftlichen Bedingungen realisiert werden und im Wettbewerb bestehen. Das ist gut so.

Firmen, die hierher kommen, können von internationalen Top-Grossforschungsanlagen des Paul Scherrer Instituts sowie der Nähe zu Fachhochschule und internationalen Grossfirmen profitieren. Das spricht sich offensichtlich herum. Die Voraussetzungen sind also gut, dass in Villigen ein kleines schweizerisches Silicon Valley entstehen könnte.

Den Artikel zum innovAARE-Projekt lesen Sie hier.