Wir über uns

Stabwechsel

Christian Dorer

Christian Dorer

Nach 8 Jahren gibt Christian Dorer die Chefredaktion der Aargauer Zeitung und die publizistische Leitung des Zeitungsverbunds az Nordwestschweiz ab und stellt sich einer neuen Herausforderung. Aus Sicht der AZ Medien ist dies natürlich bedauerlich, andererseits haben wir ein gewisses Verständnis dafür, dass Christian Dorer noch einmal etwas Neues anpacken will, trat er doch seine Stelle bei der AZ im jugendlichen Alter von 34 Jahren an.

Dorer hat unsere Zeitung stark geprägt und sie in der liberalen Mitte positioniert. Den Linken waren wir zu rechts und den Rechten zu links, während die Mitte-Parteien sich über mangelnde Unterstützung beklagten. Allen Leuten recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Konsequent hielt Dorer die Unabhängigkeit der Redaktion hoch, verteidigte ihre Haltung und blieb gegenüber Einflussversuchen resistent.

Pointiert und scharfsinnig nahm er jede Woche in einem Leitartikel Stellung zu aktuellen Themen, getragen und inspiriert von einer liberalen Haltung und vom gesunden Menschenverstand. Wöchentlich einen Leitartikel zu verfassen, ist ein unglaublicher Kraftakt, erfordert von einem Chefredaktor nebst all seinen anderen Aufgaben ein hohes Mass an Disziplin, Beobachtungsgabe und Klarsicht.

Für sein grosses Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz zugunsten der Aargauer Zeitung und des az Zeitungsverbunds möchten wir Christian Dorer ganz herzlich danken und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Zu seinem Nachfolger hat der Verwaltungsrat der AZ Medien Patrik Müller, Chefredaktor der «Schweiz am Sonntag», berufen, der mit den Gepflogenheiten und Abläufen in unserem Haus bestens vertraut ist. Ihm obliegt die Aufgabe, beide Redaktionen zu führen und auf Anfang März die Samstagsausgabe mit der Sonntagsausgabe zu verschmelzen.

Die daraus entstehende «Schweiz am Wochenende» stellt ein Novum dar. Am Samstag erscheinen wir gedruckt mit drei umfangreichen Bünden (News und Hintergrund, Region und Sport, Kultur und Weekend) und am Sonntag aktualisieren wir die Zeitung digital. Mit dieser Innovation bündeln wir die publizistische Leistung und sparen bei den Infrastrukturkosten, bei Druck, Papier und Vertrieb, nicht aber beim Journalismus. Im Gegenteil: Wir wollen die lokale Berichterstattung ausbauen, den Lokalsport wieder beleben und online mehr bieten.

Patrik Müller ist für diese Aufgaben geradezu prädestiniert, bringt er doch Führungserfahrung mit, sucht das Innovative und will online neue Wege begehen. Zusammen mit seinem Stellvertreter Rolf Cavalli und den Chefredaktoren in Basel und Solothurn bildet er ein starkes Führungsteam, um die Herausforderungen der digitalen Transformation meistern zu können.

Patrik Müller und seinem Team wünsche ich eine glückliche Hand bei der Umsetzung der vielen Projekte. Und Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, wünsche ich einen fröhlichen Rutsch und für das kommende Jahr alles Gute.

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