Mittlerweile haben wir uns eigentlich daran gewöhnt: Wenn wir uns beim Buchhändler im Internet den Bestseller bestellen, wird uns empfohlen, unserem digitalen Warenkorb doch auch noch diesen und jenen Thriller hinzuzufügen.

Wenn wir beim Online-Versandhaus neue Turnschuhe ausgewählt haben, wird uns angezeigt, welche neue Jacke dazu passen würde. Wenn wir im Fastfood-Restaurant einen Burger ordern, werden wir gefragt, ob wir dazu nicht noch eine extra fruchtige Glace haben möchten.

So weit, so gut. Manchmal bringen einen diese Hinweise ja tatsächlich auf eine Idee oder machen einem etwas schmackhaft.

Man kann es aber auch zu weit treiben: So fragte doch am vergangenen Wochenende eine Verkäuferin den Kunden mit Salat an der Kasse tatsächlich, ob er denn Salatsauce zu Hause habe. Die Nachfrage ist zwar gut gemeint, aber doch auch reichlich dümmlich. Der Kunde wird ja wohl noch fähig sein, die Zutaten für ein gelungenes Essen selber einzukaufen.

Aber was solls. Ich habe meine Bananen trotzdem mit gutem Gefühl gekauft, obwohl ich keinen Affen zu Hause habe.