Gemeinderat Muri

Nach der Wahl ist ein bisschen vor der Wahl

Christoph Fricker, SP (links), gratuliert dem neu gewählten Gemeinderat Daniel Räber, CVP, zur Nachfolge von CVP-Gemeinderätin Yvonne Leuppi, die auf Ende Jahr ihre Demission eingereicht hat.

Christoph Fricker, SP (links), gratuliert dem neu gewählten Gemeinderat Daniel Räber, CVP, zur Nachfolge von CVP-Gemeinderätin Yvonne Leuppi, die auf Ende Jahr ihre Demission eingereicht hat.

Das Resultat der Ersatzwahl in den Gemeinderat Muri ist klar: Mit 842 Stimmen gewinnt Daniel Räber, bei einem absoluten Mehr von 730 Stimmen, das Rennen. Aber auch der sozialdemokratische Kandidat, Christoph Fricker, darf durchaus zufrieden auf seine 603 Stimmen blicken. Er kandidierte für eine Partei, die in Muri keine so grosse Verankerung hat wie die CVP.

Gemeindepräsident Hampi Budmiger ist seit 2006 im Gemeinderat Muri, Heinz Nater und Milly Stöckli sind es seit 2010, Beat Küng seit 2017. Es ist nicht vermesse, anzunehmen, dass gegen Ende der Amtsperiode 2018/2021 der eine oder andere Rücktritt anstehen wird. Fricker hat sich mit dem jetzigen Resultat in eine gute Position gebracht, um sich dann erneut um einen Sitz im Gemeinderat zu bewerben. Nach der jetzigen Wahl könnte für ihn also sozusagen vor der Wahl sein. Auch deutet sein Resultat an, dass eine Vertretung der SP in der Exekutive für die Wählerinnen und Wählern durchaus eine Option ist.

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Autor

Eddy Schambron

Eddy Schambron

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