Im Geschäft für Autozubehör: Die gemietete Black-(Dach)-Box geht nach einer Woche in den Bündner Bergen zurück an ihren Besitzer.

Während die Rechnung ausgestellt wird, fällt der Blick auf einen überdimensionierten Bildschirm zwischen Auspuffrohren und Keilriemen. Das Onlineportal (verflixt, weshalb bloss eines aus Zürich?) verkündet, was die Welt bewegen sollte. Und in der Tat, die fetteste Schlagzeile rückt Auspuffrohre und Keilriemen augenblicklich in den Hintergrund: «Angela, wir stehen hinter dir und haben dich lieb.»

Ach, du heiliges Kanonen- respektive Auspuffrohr, haben unsere nördlichen Nachbarn noch immer nicht begriffen, dass sich ihre Kanzlerin in der Flüchtlingsfrage völlig verrannt hat und statt Liebeserklärungen die kalte Schulter angezeigt wäre?

Doch sorry, liebe Deutsche, beim genauen Hinsehen wird klar: Es handelt sich lediglich um die Botschaft eines Vaters an seine Tochter. Die Gefängniswärterin ist mit einem Insassen geflüchtet – allem Anschein nach nicht Richtung ihrer Namensvetterin.