Streitende Nachbarn (23 Prozent), jaulende Haustiere (16 Prozent) und knatternde Rasenmäher (14 Prozent) stehen auf der Nerv-Liste zuoberst. (Symbolbild)

Streitende Nachbarn (23 Prozent), jaulende Haustiere (16 Prozent) und knatternde Rasenmäher (14 Prozent) stehen auf der Nerv-Liste zuoberst. (Symbolbild)

Unternehmen machen gerne mit Umfragen und ihren mehr oder weniger erkenntnisreichen Ergebnissen auf sich aufmerksam. Eine Trouvaille dieses Genres produzierte die Immobilienplattform Immowelt. Die Firma wollte wissen, durch was sich Herr und Frau Schweizer in ihren eigenen vier Wänden gestört fühlen. Dazu führte das Unternehmen eine «repräsentative» Studie bei 502 deutschsprachigen Online-Nutzern in der Schweiz ab 18 Jahren durch.

Die «Nerv-Hitliste» wird nicht ganz überraschend von Lärmplagen angeführt. Streitende Nachbarn (23 Prozent), jaulende Haustiere (16 Prozent) und knatternde Rasenmäher (14 Prozent) stehen zuoberst. Und weiter: «Sexgeräusche und lärmende Kinder stören jeweils 7 Prozent». Und dann wären da noch nachtaktive Nachbarn.

Neben den Lärmemissionen nervt Zigarettenqualm aus der angrenzenden Wohnung: 20 Prozent haben etwas gegen den «herüberwabernden Rauch», ist in der Medienmitteilung zu lesen. Weniger störend ist offenbar «abscheuliche Deko wie Gartenzwerge». Wir hätten da noch ein paar Nachfragen an die wortgewaltigen PR-Texter: Müssen wir uns angesichts der «jaulenden Haustiere» Sorgen machen, dass in Schweizer Haushalten erschreckendviele Tiere gequält werden? Und lassen sich Sexgeräusche und nachtaktive Nachbarn tatsächlich so trennscharf abgrenzen?

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