Bestätigt, was wir schon immer geahnt haben: Schweizer haben Angst vor selbstfahrenden Autos. Zu diesem Resultat kommt der Vergleichsdienst Comparis.

Die Angst ist begründet. Schliesslich ist der Computer doch völlig unberechenbar. Er könnte während der Fahrt einnicken. Oder der Computer könnte sich durch das Handy ablenken lassen. Noch schnell eine SMS tippen oder die Börsenkurse studieren. Da ist man dann als Passagier völlig ausgeliefert. Man kriegt das doch gar nicht mit, weil man vielleicht selbst gerade mit dem Handy beschäftigt ist. Oder was, wenn der Computer schlechte Gene hat, als Raser geboren wird? Oder der Computer auf der Autobahn jenem Antipoden begegnet, der ihm letzthin die Freundin ausgespannt hat – das kann in einer wüsten Raserei enden.

Nein, lieber Computer. Finger weg von meinem Steuer. Das Autofahren ist schon heute mit all dem technischen Krimskrams zu unberechenbar geworden. Denken wir doch nur an den jungen Schweizer, der am Sonntag in Konstanz mit seinem BMW in einem Schaufenster parkt und dabei fast zwei Menschen anfährt. Seine Schuld? Von wegen! Dass der Wagen ausbricht, liegt doch wohl nicht daran, dass Nderim K. zu viel Gas gibt, sondern ist bestimmt auf einen Software-Fehler zurückzuführen.