Der kleine Nico sitzt im Buggy, den Nuggi im Mund und strahlt unsere beiden jungen Praktikantinnen an. «Hallo Nico, wie gehts Dir?», begrüssen ihn die Mädels. Der kleine Charmeur nimmt den Nuggi in sein rechtes Händchen und gibt ein paar quietschende Laute von sich. Nico ist gut erzogen und weiss, dass man(n) nicht mit vollem Mund spricht. 

Im Eifer des Gefechts fällt ihm der Nuggi zu Boden. Die Praktikantinnen heben ihn auf und wollen ihn waschen gehen. «Nicht nötig», sagt die Mutter, «steckt ihm den Schnuller nur wieder in den Mund. Der stirbt nicht daran.» Mit der Hygiene, erklärt die Mama weiter, werde heute sowiesooft übertrieben. «Nico steckt sich alles in den Mund, manchmal auch Sand oder Dreck. Das schadet ihm gar nicht. Im Gegenteil: Ich glaube, er ist nicht zuletzt deshalb so robust und kaum je krank.» 

Es sei, sagt die Frau weiter, eh nicht normal, wie die Kinder heute von ihren Müttern behütet und beschützt würden. «Die dürfen ja gar nichts mehr, am liebsten würden diese ‹Gluggere› ihre Gofen in einem Terrarium halten, damit sie ja nicht mit der ach so gefährlichen Umwelt in Kontakt geraten.» Sagts, nimmt den erneut zu Boden gefallen Nuggi und steckt ihn Nico wieder in den Mund. Es gibt sie auch, die anderen Mütter.