Kolumne

Doppelte Freude

Eine Schweizer Buchhandlung. (Symbolbild)

Eine Schweizer Buchhandlung. (Symbolbild)

Bücher besorge ich mehrheitlich immer noch in der Buchhandlung und nicht online. Den Entscheid zum Kauf fälle ich meist nach dem Lesen des Titels und des Klappentextes. Mit Vorfreude auf die Lektüre – häufig handelt es sich um Krimis – gehe ich dann nach Hause. Dort muss ich regelmässig feststellen, dass das eben gekaufte Werk schon im Regal steht – gelesen oder ungelesen.

Das geht offenbar nicht nur mir so, wie ich aus meinem Freundeskreis weiss. Wir zweifeln manchmal an unserem Erinnerungsvermögen. Doch vermuten wir den Grund in der Ähnlichkeit der Titel. So zum Beispiel jene des amerikanischen Schriftstellers Harlan Coben: «Ich vermisse Dich», «Ich schweige für Dich», «Ich finde Dich».

Die Doppelkäufe haben aber auch einen Vorteil. Die Weihnachtsgeschenke sind schon besorgt.

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