Als Gewohnheitstier verärgern mich Updates auf IT-Geräten. Diese Woche schaffte dies Apple wieder mit Neuerungen auf meinem iPhone. Dass sich nach der Installation der neuen Software-Teile beispielsweise der Zugriff auf meine Nachrichten und den Kalender auf dem Display verschoben hatten, war das eine. Viel fieser war der Versuch der US-Datenkrake, erneut an persönlichste Daten zu gelangen.

Kürzlich versuchten mich die Amis hinterhältig auf ihre Bezahlfunktion namens Apple Pay zu schleusen. Ich solle doch eine entsprechende Kreditkarten-Nummer hinterlegen. Dieses Mal fragten sie mich, ob ich meinen Schrittzähler nicht mit meinen Gesundheitsdaten ergänzen könnte.

Die können mich mal. Ich habe keine Lust, mit einer US-Firma über fehlgeleitete Zahlungen zu streiten. Noch weniger Lust habe ich, dass die dann obendrein noch wissen, ob ich gesund oder krank bin. Im besten Fall erhalte ich irgendwelche Kaufangebote für Pülverchen, die ich nicht will. Im schlechtesten Fall diskriminieren die mich, weil ich ihnen zu wenig fit bin.