Kommentar

Die SP Windisch hat ihre Arbeit gemacht

Janine Müller
Am 26. November wurde in Windisch der Einwohnerrat für die neue Amtsperiode ab 2018 gewählt.

Am 26. November wurde in Windisch der Einwohnerrat für die neue Amtsperiode ab 2018 gewählt.

Die Sozialdemokraten wurden bei der Einwohnerratswahlen in Windisch für ihr Engagement belohnt. Der Kommentar.

In Windisch kämpften 59 Personen von SP, FDP, SVP, CVP und EVP um den Einzug ins 40-köpfige Gemeindeparlament. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für einen mitreissenden Wahlkampf. Die Stimmbeteiligung lag gestern denn auch bei mageren 32,7%. Einer Partei allerdings gelang es, sich abzuheben. Am meisten Aufsehen erregt hat mit ihrem Wahlkampf die SP. Kreativ und unkonventionell kam dieser daher. Für dieses Engagement wurden die Sozialdemokraten belohnt. Die bereits bis anhin wählerstärkste Partei konnte nochmals 4 Sitze dazugewinnen und macht mit ihren 18 Mandaten nun fast die Hälfte des Gemeindeparlaments aus.

Die SP hat ihre Arbeit gemacht: Die Windischer Stimmberechtigten haben sich mit einer überwältigenden Mehrheit für die SP entschieden. Das Vertrauen in die Arbeit der Partei scheint da zu sein, die Bindung zum Volk stimmt. Das Ergebnis bestätigt auch nationale Trends, dass grössere Gemeinden tendenziell vermehrt links wählen. Der Erfolg verpflichtet aber auch. Die SP ist gut darin beraten, Sach- und nicht Parteipolitik zu betreiben. Denn Windisch steht vor grossen Herausforderungen, wie beispielsweise die Millionen Franken teure Schulraumplanung. Ein happiger Brocken für die finanziell nicht auf Rosen gebettete Gemeinde. Hier sind parteiübergreifende Lösungen gefragt.

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