Ja, wir wissen, es ist genug. Bundesräte kommen und gehen. Kandidaten trauen sich oder doch nicht. Kein Wunder, wenn der Job verlangt, dass man heiraten muss. «Ja, ich will.» Nun also, wenn’s denn sein muss.

Man soll ja in dieser Kolumne keine Namen nennen. Einverstanden. Aber die Sache mit den Abkürzungen hätte man auch mal hinterfragen sollen. Wir kennen JFK. Und nach JSA kommt jetzt KKS.

Der Einwand kam prompt. «Die sollen halt nicht so lange Namen haben.» Immer noch einverstanden. Lange Namen sind gefährlich.

Dazu gehört die Geschichte. Und die geht so. 1940, im Sommer, Historiker reden mit Recht von der «schwärzesten Stunde der Eidgenossenschaft». Frankreich hatte kapituliert, rund um die Schweiz herrschten die Achsenmächte. Da trat Bundesrat Marcel Pilet-Golaz (richtig; einer mit einem langen Namen) vors Radiomikrofon und redete verblümt vom «alten Menschen», den jeder Eidgenosse jetzt ablegen müsse.

Das kam nicht so gut an. Was er eigentlich meinte, wissen wir immer noch nicht. Aber wir wissen, was der Volksmund meinte: «Me sött de Pilet go laa.»