Kolumne

Apropos: Gute Vorsätze auf 2021 verschoben

Nicht nur Schutzmaterial, auch Fitnessgeräte sind derzeit nur schwer erhältlich.

Nicht nur Schutzmaterial, auch Fitnessgeräte sind derzeit nur schwer erhältlich.

Da rafft man sich auf. Will aus dem aktuellen Gefangenendilemma das Beste machen. Als Ausgleich zur angeordneten Rumsitzerei im Homeoffice etwas für den eigenen Körper tun – damit der nicht auch noch aus der Fasson fällt. Ein bisschen Homefitness sozusagen, als Alternative zum Besuch im echten Studio, das derzeit ja Trainingspause hat. Die guten Neujahrsvorsätze wollen schliesslich nicht schon nach läppischen drei Monaten gekippt werden, auch wenn man derzeit erschwerende Bedingungen geltend machen könnte.

Da begibt man sich also voller Elan auf Internetsuche, von der Sonntagspresse gerade noch mit einem guten Tipp versorgt: «Wie eine Langhantel das geschlossene Fitnesscenter ersetzt.»

Und was muss man feststellen? Es gibt in diesen bizarren Zeiten tatsächlich Dinge, die noch schwieriger zu beschaffen sind als Schutzmasken und Desinfektionsmittel. Preiswertes Fitnessequipment für daheim? Ausverkauft! Ausverkauft! Ausverkauft!

Na gut, dann halt nicht. Was läuft eigentlich bei Netflix?

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