Zusammenwachsen, zu einer Gemeinde werden, das ist das mittelfristige Ziel in der noch jungen Fusionsgemeinde Mettauertal. Dass der Dörfligeist in den fünf Ortsteilen immer wieder spürbar wird, ist durchaus in Ordnung, soll auch so sein.

Dieser Geist kann aber auch mal mehr an Stärke und Macht gewinnen, als dem Gemeinderat in seinen Bemühungen für die weitere Entwicklung und Zukunft der Gesamtgemeinde lieb ist.

Das hat sich aktuell mit dem zustande gekommenen Referendum bezüglich der geplanten Schulschliessung im Ortsteil Etzgen gezeigt. Die Bevölkerung aus diesem Teil der Fusionsgemeinde hat sich fast geschlossen für den Erhalt ihrer Schule eingesetzt.

Ob Mettauertal weiterhin zwei Schulstandorte oder nur noch einen im Ortsteil Wil haben wird, wird sich nun in einigen Wochen an der Urne zeigen. «Es geht um das Wohl für unsere Kinder», ist vielfach zu hören.

Damit das Zusammenwachsen trotz teilweise steinigen Wegen weiter passieren kann, braucht es Vorhaben wie jene der geplanten fünf Begegnungs- und Spielplätze. Die Kinder und auch die Erwachsenen erhalten in ihren Ortsteilen einen Verweilort, sind aber auch jederzeit eingeladen, diese Verweilorte in den anderen Ortsteilen zu besuchen.

Das Wohl der Kinder in ganz Mettauertal steht bei diesem Vorhaben ganz weit oben. Mit dieser Idee und auch dem aktiven Einbezug der Bevölkerung bei der Planung wie auch späteren Umsetzung macht der Gemeinderat den richtigen Schritt, um das Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Ohne dabei dem Ortsteil-Geist seine Daseinsberechtigung zu nehmen.

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