Altersheim Eigenamt

Opfer müssen die anderen bringen

Das Haus Eigenamt (Archivbild).

Das Haus Eigenamt (Archivbild).

Den Eigenämtern liegt das Altersheim sehr am Herzen. Anders ist es kaum zu erklären, dass nur zwei Monate nach der letzten GV erneut über 100 Mitglieder in der Mehrzweckhalle in Lupfig zusammenkamen.

Der neue Vorstand und die Geschäftsleitung durften zwar viel Lob und Applaus für das Aufarbeiten der Missstände entgegennehmen. Dennoch konnten einige Anwesende ihre Wut und den Ärger über das Schlamassel, das der alte Vorstand hinterlassen hat, nicht unterdrücken.

Es ist verständlich, dass Vereinsmitglieder wissen wollen, wie es zu dieser verhängnisvollen Vermischung zwischen Operativem und Strategischem kommen konnte. Mittlerweile ist allen klar, dass die Verantwortlichen innert kürzester Zeit ziemlich viel Geld in den Sand gesetzt haben. Das schmerzt und trifft viele tief im Herzen. Ungeschoren sollen die Schuldigen deshalb nicht davonkommen, lautet der Tenor. Die Frage, ob jemand zur Rechenschaft gezogen werden kann, muss in den Trägergemeinden beantwortet werden.

Angesichts der schlechten finanziellen Lage ist der Betrieb hingegen ab sofort gefordert, jeden Franken umzudrehen, bevor er ausgegeben wird, und zusätzliche Einnahmequellen zu generieren. Nicht ausgeschlossen ist zudem, dass eine Personalreduktion nötig wird.

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