Siedlungsentwicklung

Die Region rückt zusammen

Der Regionalplanungsverband Oberes Freiamt entwickelt eine Strategie für die Siedlungsentwicklung.

Der Regionalplanungsverband Oberes Freiamt entwickelt eine Strategie für die Siedlungsentwicklung.

Würde man nichts unternehmen, würde die Region mit der Zeit über eine ausufernde Zersiedelung räumlich zusammenwachsen. Mit dem neuen Raumplanungsgesetz wird einem solchen Szenario der Riegel geschoben.

Weil sich die Rahmenbedingungen in der Siedlungsentwicklung grundlegend ändern, kommt es dafür zwangsläufig auf ganz anderen Ebenen zum regionalen Schulterschluss.

Beispiel Arbeitsplatzentwicklung: Nicht jede Gemeinde kann ideale Bedingungen für Gewerbetreibende bieten. Aber jede Gemeinde kann mithelfen, neue Unternehmen anzusiedeln oder bestehende in der Region zu behalten – indem sie auf Möglichkeiten in einer Nachbargemeinde hinweisen und so die Wertschöpfung in der Region fördern und behalten. Davon haben alle einen Nutzen.

Beispiel Wohnraum: Nicht jede Gemeinde muss auf Teufel komm raus wachsen, verdichten und in die Höhe bauen. Aber sie kann mit einem schönen Dorfbild und mit einer intakten Landschaft einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Region leisten. In der Konsequenz werden finanzielle Aspekte vermehrt ebenfalls eine regionale Betrachtungsweise erfordern.

Beispiel Problemlösungen: Aushubdeponien, Durchgangsplatz für Fahrende, Asylunterkünfte – die Aufzählung liesse sich erweitern – sind nicht kommunale Aufgaben. Sie betreffen und fordern immer die ganze Region und einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.

Die Strategie zur Siedlungsentwicklung 2040 wird die regionale Sichtweise und den Zusammenhalt zweifellos verstärken. Das ist eine zunehmend notwendige und positive Entwicklung.

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