Unwetter in Norditalien
Notstand für Teile der Lombardei beantragt

Erneut sind Rettungskräfte im Norden Italiens nach starken Regenfällen zu Dutzenden Einsätzen ausgerückt.

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Das Dorf Laglio am Comer See.

Das Dorf Laglio am Comer See.

Bild: Claudio Furlan / AP
(dpa)

Östlich des Lago Maggiore seien die Feuerwehrleute zu 40 Einsätzen in der Provinz Varese gerufen worden, teilten die Retter am Mittwochnachmittag mit. In der Gegend kam es zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Auf Fotos waren Geröll und Schlamm zu sehen, die Autos einschlossen und in Häuser eingedrungen waren. Der Präsident der Lombardei, die besonders von den Unwettern betroffen war, liess den Notstand für mehrere Provinzen beantragen, darunter Varese, Como und Lecco. In einem Video auf Facebook sprach er von grossen Schäden.

Bereits am Dienstag rückte die Feuerwehr in der Provinz Como am Comer See mehr als 100 Mal wegen Überflutungen und Erdrutschen aus. Teilweise waren Strassen nicht passierbar und Menschen in Häusern eingeschlossen. Auch in den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien richteten Unwetter Schäden an. Für den Donnerstag sagte die Zivilschutzbehörde im äussersten Norden der Lombardei eine erhöhte Warnstufe und damit mögliche schwere Unwetter voraus.

Schlammlawinen und Überschwemmungen am Comer See.

Video: Melissa Schumacher

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