Thailand
Über 40 Verletzte bei Bombenexplosion in thailändischem Ferienort

Bei einem Autobombenanschlag im Süden Thailands sind nach Polizeiangaben 42 Menschen verletzt worden. Die Bombe explodierte vor einem Supermarkt in der Stadt Pattani. Die Behörden vermuten, dass muslimische Separatisten hinter dem Anschlag stecken.

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Die Bombe explodierte vor einem Supermarkt in der Stadt Pattani.
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Es seien mindestens 42 Menschen verletzt worden, hiess es am Dienstag.
Die Vorderseite des Supermarktes wurde weitgehend zerstört.
Aufständische Separatisten sollen hinter dem Anschlag stehen.
Im Süden des buddhistischen Landes kommt es immer wieder zu Konflikten mit der muslimischen Minderheit.
Explosion in Thailand

Die Bombe explodierte vor einem Supermarkt in der Stadt Pattani.

AP

Bei einem Autobombenanschlag im Süden Thailands sind nach Polizeiangaben Dutzende Menschen verletzt worden. Die Bombe explodierte vor einem Supermarkt in der Stadt Pattani. Die Behörden vermuten, dass muslimische Separatisten hinter dem Anschlag stecken.

Zur Zahl der Verletzten liegen unterschiedliche Angaben vor. Es seien 42 Menschen verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Polizei. Der Zustand von zwei der Verletzten sei kritisch. Die Nachrichtenagentur AP meldete unter Berufung auf Militärangaben gar über 50 Verletzte.

Beim ersten Autobombenanschlag im Süden des Landes seit dem vergangenen August wurde die Vorderseite des Supermarktes, bei dem sich viele Menschen aufhielten, weitgehend zerstört. Fernsehbilder zeigen weit verstreute Trümmer und schwarzen Rauch über dem Anschlagsort.

Laut Pattanis stellvertretendem Polizeichef, Rewat Srichantub, werden muslimische Aufständische verdächtigt, den Anschlag begangen zu haben. Der Bombenleger soll demnach vor der Explosion entkommen sein.

Im muslimisch dominierten Süden - der Rest Thailands ist buddhistisch geprägt - führen Separatisten seit Jahren einen blutigen Kampf. Seit 2004 sind im Konflikt nach einer Zählung der Gruppierung Deep South Watch bereits über 6500 Menschen ums Leben gekommen.

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