Ukraine
Kopfgeld auf Russen: Milliardär zahlt 10000 Dollar für jeden russischen Söldner

Mit einem Kopfgeld auf russische Agenten will der reiche Gouverneur des ukrainischen Gebiets Dnjepropetrowsk, Igor Kolomoiski, die Moral im Kampf gegen Separatisten stärken. Für jeden Söldner zahlt der Milliardär 10'000 US-Dollar.

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Pro-Russische Aktivisten harren im besetzten Stadthaus in Mariupol aus.

Pro-Russische Aktivisten harren im besetzten Stadthaus in Mariupol aus.

Keystone

Das gelte für jeden festgenommenen und den Behörden übergebenen russischen Söldner, die Befreiung eines besetzten Verwaltungsgebäudes sei ihm je 200'000 Dollar wert, teilte Kolomoiskis Stellvertreter Boris Filatow am Donnerstag mit.

Er kündigte auch Prämien für die Abgabe von Gewehren und Granatwerfern an. In der Ostukraine sei eine "Revolution der Armut" ausgebrochen, schrieb Filatow. "Dies ist eine Meuterei müder, verzweifelter und von der Führung nicht gehörter Menschen."

Igor Kolomoiski ist Mitbegründer und Mitinhaber der grössten Bank in der Ukraine. Medienberichten zufolge soll er sich regelmässig in der Schweiz aufhalten. Wladimir Putin bezeichnete Kolomoiski jüngst als «Schurken».

Russland bestreitet eine Verstrickung in die Proteste im nahezu bankrotten Nachbarland. (sda/cze)

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