Costa Concordia
Im Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» klafft langer Riss

In dem Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» klafft nach dem nächtlichen Unfall vor der toskanischen Küste auf der linken Seite ein etwa 70 Meter langer Riss. Das Schiff habe schwere Schlagseite und sich um 80 Grad nach Steuerbord geneigt.

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Die «Costa Concordia» rammte diesen Felsen.

Die «Costa Concordia» rammte diesen Felsen.

Keystone

Augenzeugen vermuteten, dass es einen Felsen gerammt habe, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA am Samstag. «Wir haben einen grossen Krach gehört, dann war es die Hölle», erklärte ein Passagier, der zusammen mit anderen Betroffenen aufs Festland nach Porto Santo Stefano gebracht wurde.

«Sie haben uns gesagt, wir sollten die Ruhe bewahren, die Angst war aber auf allen Gesichtern, die Besatzung eingeschlossen», sagte der Passagier.

Dass sich der Unglücksort unmittelbar vor dem Hafen der Insel Giglio befindet, erleichterte die Evakuierungsmassnahmen. Die Reederei nannte es jedoch extrem erschwerend, dass sich das Schiff nach einem Wassereinbruch stärker zur Seite neigte. Mit Helikoptern, Schiffen und Tauchern wurde am Vormittag noch nach Vermissten gesucht.

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