Brücken-Einsturz
Ex-Fussballer Capello stürzt von Morandi-Brücke 30 Meter in die Tiefe – und bleibt unverletzt

Der italienische Ex-Profifussballer Davide Capello fuhr gerade über das Morandi-Viadukt, als dieses einbrach – und er in die Tiefe stürzte.

Jürg Krebs
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Wunder von Genua
10 Bilder
Retter in den Trümmern: Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua suchen Feuerwehrleute nach Überlebenden.
Die Trümmer der Brücke: Über 30 Menschen starben beim Einsturz in Genua.
Die Trümmer der Brücke: Über 30 Menschen starben beim Einsturz in Genua.
Brückeneinsturz Genua
Die Trümmer der Brücke: Über 30 Menschen starben beim Einsturz in Genua.
Die Trümmer der Brücke: Über 30 Menschen starben beim Einsturz in Genua.
Die Trümmer der Brücke: Über 30 Menschen starben beim Einsturz in Genua.
Drama in Genua: Rettungskräfte suchten ganze Nacht nach Überlebenden Nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua suchen Rettungskräfte nach wie vor nach Überlebenden. 31 Tote sind bestätigt, darunter Kinder.
Eingestürzt: Die vierspurige Autobahnbrücke in der italienischen Hafenstadt Genua.

Wunder von Genua

Twitter/@parodi_lucio

Der italienischen TV-Station Sky TG24 sagte der Ex-Profi Davide Capello (33): «Erst hörte ich ein Geräusch, dann brach alles zusammen.» Capello fiel in seinem Wagen 30 Meter in die Tiefe – und fand sich unverletzt in den Trümmern der Brücke wieder. Nicht einen Kratzer soll er abbekommen haben Für Capello ist das ein grosses Wunder.

Capello war unter anderem Torhüter beim sardischen Fussballklub Cagliari Calcio, zuletzt Torwarttrainer bei Savona. Mittlerweile hat er dem Profifussball den Rücken gekehrt. Capello stammt aus der Stadt Nuoro auf Sardinien.

Am Dienstagmittag war während eines schweren Unwetters der Polcevera-Viadukt - auch Morandi-Brücke genannt - auf der vierspurigen Autobahn A10 in mehr als 40 Metern Höhe auf einem etwa 100 Meter langen Stück eingestürzt. Um die 30 Fahrzeuge waren zu der Zeit auf der Brücke unterwegs: Autos wurden in die Tiefe gerissen, Lastwagen stürzten in den Fluss Polcevera.

Nach dem verheerenden Einsturz der Autobahnbrücke rückt die Frage nach der Ursache für die Katastrophe in den Fokus. Die Suche nach Überlebenden in den Trümmern ging auch in der Nacht zu Mittwoch weiter. Am Morgen lag die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer bei 35, wie das Innenministerium mitteilte. Unter den Opfern seien auch drei Minderjährige im Alter von acht, zwölf und 13 Jahren.

Der frühere Verkehrsminister Graziano Delrio sagte laut Nachrichtenagentur Ansa, es sei respektlos gegenüber den Opfern, politische Spekulationen aufzuwerfen.

Die Brücken-Katastrophe lässt in Italien die Alarmglocken schrillen. Laut der Tageszeitung "La Repubblica" sind um die 300 Brücken und Tunnel marode. Grund dafür seien die veraltete Infrastruktur und die lückenhafte Instandhaltung. (nch/sda)

Die Morandi-Brücke in Genua Während eines schweren Unwetters am 14. August ist die 40 Meter hohe Brücke, auch Polcevera-Viadukt genannt, auf einem etwa 200 Meter langen Stück eingestürzt.
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Etwa 35 Autos und drei Lastwagen stürzten etwa 45 Meter in die Tiefe und wurden teils unter Betontrümmern begraben.
Ein Lastwagen kam kurz vor dem Abgrund zu stehen. Der Chauffeur erlitt einen Schock.
Die Brücke aus der Vogelperspektive: Zum Zeitpunkt der Tragödie waren laut Betreibergesellschaft Bauarbeiten im Gange.
Unter den Opfern sind mindestens drei Minderjährige im Alter von 8, 12 und 13 Jahren.
Bergungsarbeiten.
Ein eindrückliches Bild aus der Vogelperspektive: Ein grosser Teil der Brücke fehlt.
Dieser Lastwagen konnte gerade noch rechtzeitig bremsen.
Retter in den Trümmern: Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua suchen Feuerwehrleute nach Überlebenden.
Die Brücke stürzte auf rund 200 Meten ein.
Autos stecken in den Trümmern.
Weitere Bilder vom Unglücksort.
Autobahnbrücke in Genua eingestürzt
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Diese Brücke ist eingestürzt.
Diese Brücke ist eingestürzt.
Dieser Lastwagen steht am Abgrund.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.

Die Morandi-Brücke in Genua Während eines schweren Unwetters am 14. August ist die 40 Meter hohe Brücke, auch Polcevera-Viadukt genannt, auf einem etwa 200 Meter langen Stück eingestürzt.

Keystone

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