Japan
Erste atomare Teilchen über den USA – Kühlung erfolgreich in Reaktor 3

Angeblich soll Japans Regierung verboten haben, dass die 50 Kraftwerksarbeiter die in Fukushima die Stellung halten, abgezogen werden. Derweil ist Tokios Feuerwehr aufgeboten worden, um bei der Kühlung mitzuhelfen.

Michael Küng
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Arbeiter in Fukushima bemühen sich um die Wiederherstellung der Stromversorgung Dieses so wie die zwei folgenden Bilder wurden von AKW-Betreiber Tepco veröffentlicht.
24 Bilder
Japans Wettlauf gegen die Zeit
Radioaktiver Dampf entweicht dem Reaktor 3
 Von den Ereignissen überwältigt bricht Akio Komori, Generaldirektor von Tepco, nach einer Pressekonferenz in Tränen aus.
 Die Feuerwehr Tokios soll beim Kühlen mithelfen.
Japans Feuerwehr will mit einem Grossaufgebot der Lage in Fukushima Herr werden
Blick in einen zerstörten Reaktor
Zwei Helfer vor einem Tankwagen mit Wasser vor ihrem Einsatz

Arbeiter in Fukushima bemühen sich um die Wiederherstellung der Stromversorgung Dieses so wie die zwei folgenden Bilder wurden von AKW-Betreiber Tepco veröffentlicht.

Keystone

16:59 USA organisieren Flüge in ostasiatische Länder Vom Flughafen Narita aus können sich US-Bürger, die Japan verlassen wollen, mit Hilfe ihres Heimatlandes in sichere Nachbarländer ausfliegen lassen, schreibt die US-amerikanische Botschaft in Tokio auf ihrer Webseite.

16:54 «Ziemlich stabil» Das IAEA, dessen Direktor gestern in Japan eingetroffen ist, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen, beschreibt die Lage in Fukushima als «ziemlich stabil», was die Reaktoren 1, 2 und 3 angeht. Im Grossen und Ganzen gilt die Lage aber als unverändert, echte Fortschritte sind nicht erkennbar.

16:22 Mindestens 400 Quadratkilometer überschwemmt Nach der Auswertung von Luftbildern die 20 Prozent der betroffenen Region abbilden, gelten mindestens 400 Quadratkilometer Land als überschwemmt. Die Zahl dürfte bei der Auswertung weiterer Bilder noch deutlich steigen. Zum Vergleich: Der Kanton Aargau hat eine Fläche von 1400 Quadratkilometern.

Ein Such- und Rettungsteam aus Los Angeles verlässt eine Schule die es in den vergangenen Tagen als Basis für seine Mission benutzt hat. Die Kinder winken ihnen zum Abschied, die Helfer knipsen sie und posieren vor der Schule

Ein Such- und Rettungsteam aus Los Angeles verlässt eine Schule die es in den vergangenen Tagen als Basis für seine Mission benutzt hat. Die Kinder winken ihnen zum Abschied, die Helfer knipsen sie und posieren vor der Schule

Keystone

16:10 Spitäler in 30-Kilometer-Zone sollen evakuiert werden Das japanische Fernsehen NHK berichtet, dass die Regierung alle 11000 Patienten, die in der Zone in Spitälern liegen, evakuiert werden sollen.

16:05 Radioaktive Teilchen an Westküste der USA Reuters zufolge berichten Diplomaten von atomaren Teilchen, die aus Fukushima stammen sollen. Für eine gesundheitliche Gefährdung seien die Teilchen aber viel zu schwach.

16:01 Kühlung erfolgreich in Reaktor 3 Nach über 50 Tonnen Wasser, das allein am Freitag in den Reaktor gespritzt wurde, konnte der Wasserstand im vorher noch fast leeren Becken offenbar erfolgreich angehoben werden. Japanische Medien berichten von sinkender Radioaktivität. In Block 3 liegt hochgefährliches Plutonium, dessen Halbwertszeit je nach Isotop bis zu 80 Millionen Jahre beträgt.

15:58 23 Meter hohe Wellen Laut einem Bericht der Zeitung Yomiouri hat das japanische Hafen- und Flughafen-Forschungsinstitut die Höhe der Wellen auf rund 23 Metern festgelegt.

15:31 Zahl der Opfer bei 6911 Und noch immer werden Tausende vermisst. Dass von ihnen noch jemand lebt, gilt als sehr unwahrscheinlich, viele dürften – verschluckt vom Tsunami – nie gefunden werden.

15:26 Berechenbares Nachbeben Die BBC hat einen Tweet von Byron Kid aufgenommen: «Warte auf das nächtliche 10:30 Uhr Nachbeben. Es hat uns drei Nächte hintereinander erwischt. Nachbeben sind etwa so berechenbar wie die Tepco-Zeitpläne für Blackouts.

15:21 Luftbrücke nach Japan Die EU baut ihre Hilfsmission offenbar massiv aus. So sind zur Zeit Experten zum Schutz der Zivilbevölkerung auf dem Weg nach Japan, um in einer koordinierten Aktion eine Luftbrücke zur Lieferung von benötigten Gütern aufzubauen, berichtet Spiegel Online. Neun EU-Staaten hätten Japan bereits erste Lieferungen angeboten. Unter den Gütern seien 100 000 Bettlaken, 1300 Feldbetten, Stromgeneratoren und weitere Geräte. Ausserdem solle in Zusammenarbeit mit japanischen Behörden und dem Roten Kreuz ein zentraler Umschlagplatz eingerichtet werden, von wo aus die Güter im Land verteilt werden.

15:18 Finnland verschiebt Botschaft nach Hiroshima Die Lage sei äusserst unsicher, so das finnische Aussenministerium gegenüber Kyodo. Um die Arbeit in jedem Fall aufrecht zu erhalten, wird die Botschaft deshalb nach Hiroshima verlegt.

15:10 Eine Minute der Stille Genau eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben hielt das ganze Land für eine Schweigeminute an.

Soldaten stellen ihre Aufräumarbeiten wie alle anderen Japaner für eine Minute ein

Soldaten stellen ihre Aufräumarbeiten wie alle anderen Japaner für eine Minute ein

Keystone

14:52 «Es ist eine Art Selbstmord-Kommando» Gegenüber ABC sagt ein Experte, die Männer in Fukushima würden «direkt am Reaktor» arbeiten, das gleiche «einer Art Selbstmord-Kommando». Zuvor ist bekannt geworden, dass Tepco die Arbeiter im Kraftwerk von Anfang an gezielt ausgewählt hat. So sind unter ihnen vor allem ältere Männer. Unter den Jungen seien Familienväter kinderlosen Männern vorgezogen worden, weil die Strahlung Unfruchtbarkeit bewirken kann.

14:41 USA lassen sämtliche Atomkraftwerke überprüfen Ein Ausstieg ist allerdings nicht in Sicht: «Nukleare Energie ist ein wichtiger Bestandteil unserer Energiezukunft», so Obama. In den USA tragen 104 Atomkraftwerke 20 Prozent zur Energieversorgung bei.

14:36 Deutschland schaltet weiteres Atomkraftwerk ab Nachdem die deutsche Regierung ein Moratorium über die Laufzeitverlängerungen verhängt hat, müssen deutschlandweit acht Atomkraftwerke für mindestens drei Monate vom Netz gehen. Nach Neckarwestheim 1 folgt nun auch das Atomkraftwerk Biblis.

14:33 Südkorea will Armee nach Japan schicken Sollte sich die Lage so weit verschlechtern, dass eine Notevakuierung nötig wird, will Südkoreas Vizeaussenminister Kriegsschiffe, gechartete Flugzeuge, Schiffe der Küstenwache sowie Militärtransporter nach Japan schicken, um seine Bürger abzuholen.

13:36 Deutschlands AKWs vor dem Aus? Dem ARD-Magazin «Kontraste» liegt offenbar ein geheimer Prüfplan bevor, der höhere Sicherheitsstandards fordert. Bei Umsetzung drohen den Kraftwerksbetreibern laut «Kontraste» Kosten in Milliardenhöhe. Kosten, die das Aus sämtlicher Atomkraftwerke zur Folge haben könnten, so der Bericht weiter.

13:13 Volksinitiative für Atomausstieg Die Grünen wollen den Verzicht auf die Atomkraft in der Schweiz notfalls über eine Initiative erreichen. Die Parteispitze will im Sommer eine Volksinitiative lancieren, wenn bis dahin das Parlament den Atomausstieg nicht beschlossen hat. (sda)

12:55 Nestlé schliesst Verkaufsbüro in Sendai Nach dem Erdbeben und seinen Folgen in Japan hat der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé sein Verkaufsbüro in der schwer betroffenen Stadt Sendai im Nordosten geschlossen. Die Aktivitäten wurden in eine benachbarte Präfektur verlegt. Den Angestellten in Tokio bot Nestlé an, ihren Arbeitsplatz an den Hauptsitz in Kobe zu verlegen, wie ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur SDA am Freitag sagte. In der gut 500 Kilometer westlich der Hauptstadt gelegenen Stadt seien die Arbeitsbedingungen besser. Die Nestlé-Fabrik im nahe bei Tokio gelegenen Kasumigaura arbeitet normal weiter, wie der Konzern bereits im Verlauf der Woche mitgeteilt hatte. Nestlé betreibt drei Fabriken mit 2200 Angestellten in Japan. 13 davon stammen aus der Schweiz.

Wie Nestlé beschäftigen die meisten der in Japan niedergelassenen Schweizer Unternehmen zum grössten Teil Einheimische. Sie alle verfolgen die Lage. Die Grossbank UBS etwa ist in Tokio, Nagoya und Osaka mit 1100 Angestellten präsent, Konkurrentin Credit Suisse mit mehreren hundert. Roche beschäftigt in seiner Tochter Chugai 7300 Personen. ABB, mit rund 700 Beschäftigten rund um Tokio vor Ort, arbeitet normal weiter, wie ein Sprecher sagte.

12:50 Raffinerien auf Maximalleistung Der Treibstoffproduzent Showa Shell Sekiyu KK teilt mit, dass seine vier Raffinierien nun wieder auf Höchstleistung laufen, um das Katastrophengebiet mit mehr Treibstoff versorgen zu können.

12:23 Grippewelle im Katastrophengebiet Unter den prekären Lebensbedingungen im Katastrophengebiet erkranken immer mehr Menschen. Ein Problem, denn die Erkrankungen könnten dazu führen, dass auf die überlasteten Spitäler noch mehr Arbeit zukommt.

11:57 Piloten weigern sich, nach Japan zu fliegen Ein russischer und ein US-amerikanischer Pilot sollen sich gemäss der Fluggesellschaft Star Flyer, die in Japan Inlandflüge anbietet, geweigert haben, nach Ferienende nach Japan zurückzukehren. Die Fluggesellschaft publizierte den Vorfall, weil er den Ausfall mindestens eines Fluges zur Folge hatte. Weitere Ausfälle könnten folgen, da zur Zeit weitere ausländische Piloten in den Ferien weilten, so die Gesellschaft. Die Piloten stützten ihren Entscheid mit den Warnungen ihrer Heimatländer, die von Reisen nach Japan abraten.

11:55 Japans Stromversorgung erholt sich Die kontrollierten Stromausfälle in Tokio sind laut Nachrichtenagentur Kyodo aufgehoben worden.

11:41 Tokios Feuerwehr eingetroffen 30 Feuerwehrfahrzeuge mit 139 Männer einer Einheit, die auf die Löschung von Hochhäusern spezialisiert ist, soll beim Reaktor eingetroffen sein. Weiterhin im Einsatz sind ausserdem Spezialeinheiten des US-Militärs, die bereits zu Beginn der Woche einen Reaktorbrand gelöscht haben.

11:39 Hohe Radioaktivität ausserhalb Sperrzone Das japanische Wissenschaftsministerium hat nach eigenen Angaben ausserhalb der Sperrzone Werte von bis zu 140 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Kurz vor Veröffentlichung der Daten hat die Regierung bekannt gegeben, dass eine Ausweitung der Evakuierungszone nicht nötig ist.

11:10 Wasserstoff in Reaktor 4 Nachdem bereits in den Reaktoren 1, 2 und 3 Wasserstoffexplosionen für eine Verschlechterung der Lage gesorgt haben, ist nun in Reaktor 4 Wasserstoff festgestellt worden.

10:22 Starkstromleitung soll ab Samstag Strom liefern Tepco rechnet damit, dass das Stromkabel, das zur Zeit gelegt wird, ab morgen die Reaktoren 1 und 2 mit Energie versorgen kann. So könnte der Wasserkreislauf wieder in Gang gebracht werden.

10:02 IAEA plant Sarkophag Ähnlich wie um Reaktor 1 von Tschernobyl will die IAEA bei einem grossen Austritt von Radioaktivität eine Betonhülle um Fukushima I hochziehen.

Tschernobyl

Tschernobyl

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09:58 Regierung verbietet Abzug aus AKW Wie die «Süddeutsche Zeitung» schreibt, habe die «Mainichi Daily News» berichtet, Tepco dürfe die 50 Helden Fukushimas nicht abziehen.

07:28 IAEA macht sich ein eigenes Bild von der Lage Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, hat Japans Ministerpräsidenten Naoto Kan um eine engere Zusammenarbeit gebeten. Zudem forderte Amano nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo, die internationale Öffentlichkeit besser über die Lage am havarierten Atomkraftwerk Fukushima 1 zu informieren. Kan sicherte dies den Angaben nach bei dem Treffen am Freitagnachmittag (Ortszeit) zu. Er sagte, Japan tue alles, um die aktuelle Krise zu überwinden. Mitarbeiter der IAEA sind auf dem Weg zum Unglücksmeiler, um sich ein Bild vom Ausmass der Schäden zu machen und dort die radioaktive Strahlung zu messen. Über die Strahlenbelastung hatte es in den vergangenen Tagen häufiger widersprüchliche Angaben von japanischer Seite gegeben. Genau eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami gedachten Menschen überall in Japan in einer Schweigeminute der Opfer der Katastrophe. Das berichtete die britische BBC auf ihrer Website. (sda/dpa/dapd)

05:20 Landebahnen repariert Zerstörte Strassen, Flughäfen und Häfen seien wieder soweit intakt, dass Rettungskräfte in die Katastrophengebiete vordringen sowie Flugzeuge und Helikopter starten und landen können, so die Regierung. Rund 90'000 sind Helfer im Einsatz, darunter auch Polizisten und Soldaten. Die Naturgewalten zerstörten fast 12'000 Häuser und Hunderte Strassen. Infolge der Katastrophe seien zudem knapp 270 Feuer ausgebrochen, hiess es. Die Infrastruktur in der Präfektur Miyagi wird schrittweise wiederhergestellt. Dennoch herrscht immer noch Ausnahmezustand. Wegen der Treibstoffknappheit gestattete die Präfektur-Regierung, dass Opfer ohne Verbrennung bestattet werden dürfen.

04:05 Mehr als 16'600 Tote und Vermisste nach Erdbeben und Tsunami Der Tod von 6405 Menschen ist inzwischen bestätigt, von 10'259 Menschen fehlt jede Spur. Die Zahl der Verletzten wird mit 2409 angegeben. Die Befürchtung, dass auch die Vermissten tot sind, wird immer mehr zur Gewissheit. Die Helfer hatten so gut wie keine Hoffnung mehr, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. (afp)

02:22 G7 für Währungsintervention zugunsten Japans In einer am Donnerstag nach einer Krisensitzung in Washington veröffentlichten Erklärung hiess es, die Europäische Zentralbank, die USA, Grossbritannien und Kanada würden sich heute an einer «konzertierten Intervention» auf den Devisenmärkten beteiligen. Damit soll der Dollar gegenüber dem Yen gestärkt werden, um japanische Exporte zu verbilligen. Der Dollar war am Mittwoch auf den niedrigsten Stand gegen den Yen seit Mitte der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gesunken - der Kurs fiel auf 76,32 Yen für einen Dollar. Am Donnerstag stieg er auf 78,97 Yen. Die japanische Notenbank hatte in den vergangenen Tagen Finanzspritzen in Milliardenhöhe gewährt. Sie reagierte damit auf den hohen Liquiditätsbedarf der Banken. (sda/dapd/dpa)

01:34 Wettlauf gegen die Zeit In einem dramatischen Kampf gegen einen drohenden Super-GAU setzen die Einsatzkräfte im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 alle verbliebenen Mittel ein, um die von einer Kernschmelze bedrohten Reaktoren zu kühlen. Die bestätigte Zahl der Toten stieg eine Woche nach Erdbeben und Tsunami am Freitagmorgen auf 5692; vermisst gemeldet wurden nach Angaben der Polizei 9522 Personen. Am Donnerstag setzten die Einsatzkräfte in Fukushima 1 Wasserwerfer, Löschfahrzeuge und Helikopter ein, um die überhitzten Reaktoren zu kühlen. Ein hoher Vertreter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Graham Andrew, sagte in Wien, die Lage habe sich nicht wesentlich verschlechtert, sei aber weiter «sehr ernst». Brennstäbe in zwei Reaktoren seien nur zur Hälfte mit Wasser bedeckt, in einem dritten nur zu einem Drittel. (dapd)

00:52 Zittern in der Kälte Erdbeben, Wasserwalze, Atom-Gefahr und nun auch noch die Kälte: Die Lage der nach der Naturkatastrophe obdachlosen Japaner wird angesichts eines Wintereinbruchs immer dramatischer. In Turnhallen ohne Heizung kauern Menschen eng aneinander, um sich gegenseitig Wärme zu spenden, wie der TV-Sender NHK am Freitagmorgen (Ortszeit) mit Aufnahmen aus dem stark verwüsteten Nordosten zeigte. Es seien zwar teilweise Öfen und Heizungen vorhanden, aber es mangle meist an Strom und Heizöl für den Betrieb. Auf den TV-Bildern waren zitternde Menschen zu sehen, die Holz oder ähnlichen Brennstoff in Tonnen verfeuerten und sich so wärmten. Japans Wetterbehörde meldete am Freitagmorgen für den Nordosten Temperaturen unter Null. Etwa eine halbe Million Menschen soll derzeit obdachlos sein. Gemäss NHK sind mindestens 25 Menschen in den Lagern schon gestorben. Sie seien meist alt und total entkräftet gewesen - womöglich wären sie ohne den Kälteeinbruch noch am Leben. Neben dem Problem mit der Kälte fehle es weiterhin an Trinkwasser und Essen. (sda)

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