USA
Ein Schritt näher am Konkurs: Kein Ende im US-Budgetstreit in Sicht

Die USA steuern weiterhin auf das Fiscal-Cliff, die staatliche Zahlungsunfähigkeit, zu. Demokraten und Republikaner kommen auch heute nicht zu einer Einigung. Die Bürger sind zunehmend besorgt, wie eine Umfrage am Flughafen Zürich zeigt.

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Je länger sich der Budgetstreit hinzieht, desto grösser wird die Nervosität unter den US-Bürgern.

Je länger sich der Budgetstreit hinzieht, desto grösser wird die Nervosität unter den US-Bürgern.

Keystone

Im US-Haushaltsstreit sind sich Demokraten und Republikaner im Senat einem Insider zufolge trotz einiger Fortschritte in Kernpunkten weiter uneins. Ein Mitarbeiter der Demokraten erklärte am Montag, weder bei der Frage eines Übergangs-Etats noch der Anhebung der Schuldengrenze sei man übereingekommen.

Er wies Berichte zurück, die Gespräche zwischen dem demokratischen Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, und seinem republikanischen Gegenspieler Mitch McConnell seien abgebrochen worden. Zwar sei zunächst kein Treffen zwischen den beiden geplant. Dies könne sich jedoch bald ändern.

Wenn der Kongress sich nicht auf eine Erhöhung der Schuldengrenze einigt, droht den USA ab Donnerstag die Zahlungsunfähigkeit. Die Verhandlungen im Repräsentantenhaus waren am Samstag abgebrochen worden. Dort sind die Republikaner in der Mehrheit. Um ein Gesetz zu verabschieden, muss es beide Kammern passieren.

Trotz des Feiertages Columbus Day sollten am Montagabend Senat wie Repräsentantenhaus wieder zusammentreten. Viele Abgeordnete hatten das Wochenende in ihren Wahlbezirken verbracht.

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