Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände: Der Einsatz der Schweizer Luftwaffe in Griechenland

Am Mittelmeer wüten die heftigsten Waldbrände seit Jahrzehnten. Mittendrin ein Team der Humanitären Hilfe und Schweizer Soldaten, die in Griechenland mit Super Pumas täglich gegen die Flammen kämpfen. Eine Fotoreportage.

Raphael Rohner
Drucken
Teilen
Früh am Morgen werden die Soldaten ...
... und Spezialisten von der Humanitären Hilfe mit dem Bus ...
.... vom Hotel zur Basis gefahren. Die Armeeangehörigen ...
... durften eine Basis in der Feuerwache der Flughafenfeuerwehr Athen beziehen.
Piloten und Crew zeigen sich Bilder von anderen Helikoptern, bevor ...
... es ins Briefing mit den Kollegen der ...
... griechischen Luftwaffe geht. Die Schweizer Super Pumas ...
... fliegen ihre Einsätze zusammen mit einem Löschhelikopter ...
... der griechischen Feuerbrigade. Dort ist man froh um die Hilfe.
Mit einem Bus geht es hinaus zum Standplatz der Helikopter.
Schon am frühen Morgen herrschen Temperaturen ...
... von rund 35 °C bei den Helikoptern. Für die Mannschaft ...
... und die Piloten ist der Einsatz sehr zehrend, da die Helikopter ...
... über keine Klimaanlage verfügen. An der Türe des Helis ...
... sitzen Brandbekämpfungsspezialisten der Rettungstruppen und ...
... Loadmaster der Luftwaffe. Unten an den Super Pumas ...
... sind sogenannte «Bambi Bags» mit denen bis zu ...
... 2500 Liter Wasser transportiert werden können. Die Helis ...
... fliegen nach ihrem Start in Athen ...
... rund eine Stunde zu ihrem Einsatzort. Dabei sehen die Crews ...
... teilweise komplett verbrannte und zerstörte ...
... Landstriche auf den Inseln von Griechenland. Die noch aktiven Feuer ...
... verursachen eine starke Rauchentwicklung und eine sehr ...
... spezielle Atmosphäre. Die Helikopter der Armee ...
... fliegen Runde um Runde, um die Brände zu bekämpfen. Nach rund ...
... zwei Stunden müssen sie jedoch zu einem Flugplatz in der Nähe, um zu tanken.
An vielen Stellen brennt der Wald unaufhaltsam weiter.
Die Basis der Schweizer Sonderdelegation befindet sich ...
... in der Turnhalle der Feuerwehr. Beat Herger von der Humanitären Hilfe Schweiz ist für die Logistik verantwortlich.
Unterdessen fliegen die Helikopter immer wieder ...
... Brandherde an und leeren den «Bambi Bag». Dazu holen sie ...
... Wasser aus dem Meer. Doch nicht alles kann gerettet werden: Ein Haus ...
... und ein Wald sind komplett niedergebrannt. Die Einsätze dauern bis ...
... kurz vor Sonnenuntergang. Dann funken die Helikopterpiloten ...
... die Bodencrew an, dass sie heimkommen. Die Feuer auf Euböa sind ...
... gut aus der Luft zu erkennen. Im Landeanflug auf Athen sieht man erst den Rauch ...
... am Boden dann auch die Helikopter der Armee. Dort wo das Feuer ...
... gewütet hat, hinterlässt es eine Wüste. Am Abend auf dem Rückflug ...
... ist der Rauch noch immer enorm dicht. An einem anderen Hügel ...
... brennt es noch immer ohne eine Chance, es zu löschen.
Nach rund einer Stunde Flugzeit ...
... kommen die Super Pumas zurück nach Athen. Am Himmel ...
... sind noch Rauchschwaden zu sehen. Ebenso ist das Licht ...
... leicht gelblich. Helipilot «Vämpi» Etter ...
... ist froh, helfen zu können. Trotz der Strapazen für sich und seine ...
... Crew, die den ganzen Tag der Hitze ausgesetzt ist. Nach dem Einsatz ...
... ruht sich die Besatzung kurz aus und trinkt ...
... erst einmal viel Wasser. Doch gehen die Arbeiten noch weiter.
Am Boden werden die Helikopter gründlich ...
... geprüft und kontrolliert. Für die Helikoptermechaniker ...
... und Avioniker eine schweisstreibende Arbeit. Auch die mechanischen ...
... Bauteile der Super Pumas werden inspiziert ...
... und die Rotoren von Russ und Dreck befreit. Es herrschen noch immer ...
... rund 34 °C, obwohl die Sonne schon untergegangen ist. Lukas Gimmi, ...
... Chefmechaniker des Einsatzes, kontrolliert die Abdeckungen für die Rotoren, ...
... während Avioniker Fabian Werlen die Sensoren des Helis prüft. Auf dem Dach ...
... sind die Arbeiten um 21 Uhr fast abgeschlossen und die Crew ...
... beginnt den Helikopter für die Nacht und den nächsten Tag ...
... vorzubereiten. Die Zusammenarbeit ...
der Schweizerischen Humanitären Hilfe und der Armee ist eng. Man hilft sich, ...
... wo es nur geht. Nach dem Feierabend fährt die Crew zurück ...
... in die Turnhalle und dann ins Hotel. Die Busfahrt wird genutzt, um das ...
... Debriefing der Piloten und Co-Piloten zu machen. Ein langer Tag ...
... geht zu Ende, bevor es am nächsten Tag wieder in den Einsatz geht.

Aktuelle Nachrichten