Wahl in Österreich
Aussenminister Kurz (ÖVP) und Bundeskanzler Kern (SPÖ) geben sich zuversichtlich

Bei der Parlamentswahl in Österreich haben die Spitzenkandidaten von ÖVP und SPÖ voller Zuversicht ihre Stimmen abgegeben.

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Aussenminister Sebastian Kurz (ÖVP)gibt seine Stimme in Wien ab.
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Wahl in Österreich (15.10.2017)
Der 31-Jährige will der jüngste Bundeskanzler in der Geschichte des Landes werden.
Die SPÖ von Bundeskanzler Christian Kern (51) wird laut Prognosen hinter die ÖVP zurückfallen.
Christian Kern bei der Stimmabgabe.
Christian Kern mit seiner Frau Eveline Steinberger-Kern.
Als letzter der drei gibt FPÖ-Chef Hans-Christian Strache, begleitet von seiner Mutter Marion Strache, seine Stimme ab.
Die FPÖ könnte die SPÖ als Koalitionspartner der ÖVP ablösen.
Austria Elections Hans-Christian Strache, leader of the strongly eurosceptic Austrian Freedom Party, and his mother Marion Strache, left, arrive for casting their votes in Vienna, Austria, Sunday, Oct. 15, 2017, when about 6.4 million people are eligible to vote in the Austrian national elections. (AP Photo/Matthias Schrader)
NEOS-Chef Matthias Stolz nach seiner Stimmabgabe.
Die Grüne-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek.
6,4 Millionen Österreicher können nach dem Bruch der rot-schwarzen Koalition vorzeitig ein neues Parlament wählen.
Die letzten Wahllokale schliessen um 17 Uhr. Die ersten Hochrechnungen werden gegen 17.15 Uhr erwartet.

Aussenminister Sebastian Kurz (ÖVP)gibt seine Stimme in Wien ab.

VALDRIN XHEMAJ

Die Kampagne der Sozialdemokraten habe in den letzten Tagen deutlich an Fahrt aufgenommen, sagte Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern.

"Wir sind voller Optimismus", meinte der 51-Jährige am Sonntag. Sein Herausforderer Sebastian Kurz von der konservativen ÖVP ging unter grossem Medienandrang zur Wahl in seiner ehemaligen Schule in Wien.

"Ich hoffe natürlich auf ein gutes Ergebnis, damit eine echte Veränderung in Österreich möglich ist", sagte der 31-Jährige vor mehreren Dutzend Kamerateams.

Kurz ist laut Umfragen der Favorit bei der Wahl. Allerdings mehrten sich jüngst Stimmen, dass die Umfragen nicht überbewertet werden sollten. "Ich glaube, es ist vieles möglich", sagte auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen vor seiner Stimmabgabe.

Der Vorsitzende der rechten FPÖ, Heinz-Christian Strache, wollte erst am Nachmittag wählen. Die Rechtspopulisten können mit starken Stimmengewinnen rechnen und sind voraussichtlich als Koalitionspartner unverzichtbar.

6,4 Millionen Österreicher können nach dem Bruch der rot-schwarzen Koalition vorzeitig ein neues Parlament wählen. Die letzten Wahllokale schliessen um 17 Uhr. Die ersten Hochrechnungen werden gegen 17.15 Uhr erwartet.

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