Stadtfest

Parteitag im Studio und mit Kopfstand zur Übernachtung

AZ-Redaktor und Gastmoderator Roman Huber (rechts) interviewt den Badener Stadtammann Stephan Attiger.

Parteitag im Studio:

AZ-Redaktor und Gastmoderator Roman Huber (rechts) interviewt den Badener Stadtammann Stephan Attiger.

Bei «Welt statt Radio» im «Triibhus» haben Promis - Politiker, Künstler, Badener Lokal- und Stadtfest-Matadore - und andere genussvoll moderiert, gegessen, getrunken und geschlafen.

Wie viele Hörerinnen und Hörer während der zehn Festtage ihr Radio auf 89,4 Megahertz eingestellt hatten, weiss «Welt statt Radio»-Programmgestalter und hauptberuflicher Argovia-Chefredaktor Jürgen Sahli zwar nicht, «aber unsere Gastmoderatoren - egal ob sehr oder etwas weniger prominent - haben mega viel Farbe ins Programm gebracht.» Politiker, Künstler, Badener Lokal- und Stadtfest-Matadore: Jeden Tag haben vier Promis im ersten Stock vom «Triibhus» vor den Mikrofonen gestanden.

«Frau Landammann Susanne Hochuli, ihr Regierungsratskollege Urs Hofmann und Christine Egerszegi waren ebenso da, wie Starcoiffeur Sandro Bross und Komiker Peach Weber.» Die Einen liessen sich interviewen, andere plauderten locker drauflos, wieder andere haben ihrerseits Gäste mitgebracht. «Wettingens Gemeindeammann Markus Dieth zum Beispiel hatte Regierungsrat Roland Brogli eingeladen. Badens Stadtammann Stephan Attiger seinerseits hat mit drei Parteikollegen im Studio sozusagen fast einen kleinen Parteitag abgehalten.»

Musikalische Wünsche

Nebst den Hörerinnen und Hörern konnten auch die Gastmoderatoren musikalische Wünsche äussern. «Diesbezüglich hat Badens Vizeammann Geri Müller uns am meisten Kopfzerbrechen verursacht. Mit seinen exotischen Wünschen hat er dafür gesorgt, dass in Baden Musik aus der aktuellen tunesischen Hitparade zu hören war.»

Die Bar samt, mit Kissen weich gepolsterter Lounge im Parterre von «Welt statt Radio» war ebenso Magnet, wie die Beiz im ersten Stock neben dem Studio, in der abends begnadete Hobby-Köche Mehrgangmenüs zubereiteten. Das Besondere am «Triibhus» aber waren die vier Hotelzimmer in der zweiten Etage, die jeden Abend alle belegt waren.

«Ob und wie rege die Regenwald-Dusche im Parterre neben der Bar und die Kondome, die auf der Toilette bei den Hotelzimmern zur Verfügung standen, benutzt wurden, entzieht sich meinen Kenntnissen», schmunzelt Sahli. Gefrühstückt worden aber sei jeweils mit Wonne zwischen 9 und 10 Uhr. «Welt statt Radio» hatte auch jeden Tag eine Nacht in einem der Hotelzimmer verschenkt: «Gewinnerin war unter anderem eine Frau, die zehn Minuten lang auf dem Schlossbergplatz einen Kopfstand gemacht hatte.»

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