Stadtfest

Himmlisch schön und höllisch laut: Feuerwerk am Stadtfest Baden

Als krönendes Finale am vorletzten Tag des Stadtfestes liessen Feuerwerker Toni Bussmann und sein Team den Himmel über Baden brennen.

1500 verschiedene Effekte waren im 20-minütigen, vom Sportplatz Aue gezündeten bombastischen Pyro-Spektakel verpackt und krachten durch die Nacht. Orange Feuerbälle, golden-glitzernde Chrysanthemen, silberne Palmen und rote Saturnringe: der Himmel funkelte trotz dicken Wolken in allen Farben. Und immer wenn man dachte, es sei vorbei, kam's noch schöner.

Die ausnahmsweise still und leise herabgleitenden grün-rot-gelben "Funkenpakete" waren nicht nur besonders prachtvoll, sie versetzten sicher auch kein Tier in Angst und Schrecken. Am Schluss glimmte ein Herz am Firmament auf, ganz nach dem Motto "Baden liebt dich". Vreni Hebeisen aus Schneisigen war aufgekratzt. "Das ist einer der Höhepunkte des Stadtfestes", meinte sie nach dem Grossfeuerwerk.

Feuerwerk am Stadtfest Baden

Als krönenden Abschluss des Tages bezeichnete Rosmarie Herzig von Ennetbaden die Lichtsinfonie und schwärmte: "Der absolute Wahnsinn." Auch Priska Beata Künzler zeigte sich hingerissen: "Gewaltig! Das Feuerwerk beinhaltete ganz neue pyrotechnische Elemente, die ich bisher noch nie gesehen habe." Eher verhalten reagierte Christoph Deiters auch Zürich: "Es war ganz schön; mal schauen was jetzt noch kommt - ich lass mich einfach treiben."

Für den Badener Felix Adam könnte das Stadtfest noch zwei bis drei Jahre weitergehen. Gerda Stadler - ebenfalls eine Badenerin - genoss es, vom Schauplatz auf dem Rostbalken (Brücke) einmal Abstand von der Partyzone zu haben. Und zeigte sich gleichzeitig etwas wehmütig: "Jetzt ist das Fest bald zu Ende und wir müssen wieder fünf Jahre bis zur nächsten Badenfahrt warten."

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