Baden

Baden setzt auf Facebook: Schon über 10000 Fans

Nebst dem Dank auf der Facebook-Seite wartet am Stadtfest ein Überraschungsgeschenk.

Nebst dem Dank auf der Facebook-Seite wartet am Stadtfest ein Überraschungsgeschenk.

Just aufs Stadtfest hin konnte die Abteilung Standortmarketing ihren 10000. Facebook-Fan vermelden. Ein kurzer Blick rundum zeigt, dass Baden damit weit grössere Schweizer Städte deutlich hinter sich lässt.

Zum Vergleich: Der Kanton Aargau liess von offizieller Seite her erst vor Wochenfrist verlauten, dass man 100000 Franken in eine Social-Media-Kampagne investiere, aber noch keine 500 Facebook-Fans erreicht habe.

Nicole Wanner, bei der Abteilung Standortmarketing verantwortlich für den Freizeit-Auftritt der Stadt in den Social Media, ist hoch erfreut über den Zustrom. «Wir sind natürlich stolz darauf, dass wir diese Marke noch vor dem Stadtfest übertreffen konnten», erklärt die Fachfrau.

Dennoch stelle man nicht die Quantität in den Vordergrund. «Wir setzen bei unserem Facebook-Auftritt in erster Linie auf Qualität und Kreativität», so Wanner. Ziel sei, dass sich die Fans auf dieser Seite untereinander austauschen. Damit erziele man eine Reichweite von 20 Prozent. Dass sich sogar 7 Prozent interaktiv betätigen, ist laut Wanner ebenfalls eine gute Quote Angesichts der Form und der grossen Anzahl von Fans.

Junges Publikum im Visier

Längst gelangt man per Internet in fast jede Schweizer Stube. Über die Social Media will die Stadt in erster Linie ein Publikum ansprechen, das über klassische Kommunikationswege schwer erreichbar ist. Darum stünden nicht etwa Informationen der offiziellen Stadt im Vordergrund, sondern Tipps und Angaben über Freizeit-Aktivitäten, erklärt Wanner.

Dementsprechend hat die Stadt auf Facebook ihren Kommunikationsstil angepasst. Hinter der Facebook-Seite der Stadt steht ein kleines Redaktionsteam, bestehend aus den Mitarbeitenden von Info Baden, das ebenfalls zur Abteilung Standortmarketing gehört.

Eine Fan-Gruppe hatte die Stadt Baden im Facebook schon seit über zwei Jahren. Initiiert wurde sie von einer Privatperson, einem «angefressenen» Badener. Vor gut einem Jahr wurde sie von der Stadt im gegenseitigen Einvernehmen übernommen und wird von ihr seither betreut.

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