Das Abenteuer 2. Liga wurde nicht nur mit Goran Gasic als neuem Trainer, sondern mit elf Neuverpflichtungen angegangen. Zum Saisonauftakt wartete auf das neu formierte Team eine schwierige Aufgabe, musste das Geren-Team doch gleich zum ambitionierten Spitzenklub Einsiedeln reisen. «Wir streben einen Platz unter den ersten Vier an», zeigte sich Einsiedeln-Trainer Roger Egger vor der Partie kämpferisch.

Und der Auftritt im Klosterdorf wurde für Birmensdorf zu einer echten Bewährungsprobe. Dabei musste Gasic ferien- und verletzungsbedingt gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten, was die Aufgabe natürlich nicht einfacher machte. Von Beginn weg drückten die Einheimischen der Partie den Stempel auf und gingen bereits nach sechs Minuten durch Rade Petkovic in Front.

Die Schwyzer kombinierten in der Folge mit einer schnellen Spielweise gefällig, während die Birmensdorfer dem hohen 2. Liga-Rhythmus nicht gewachsen waren. So blieb ein harmloser Weitschuss von Neuzuzug Zeljko Mraovic die einzige Offensivaktion der Limmattaler in den ersten 30 Minuten.

Zur Pause führten die Einheimischen nach einem Treffer von Pascal Beier (30.) verdient mit 2:0, wobei Birmensdorf mit diesem Resultat noch gut bedient war.

Vorentscheidung nach der Pause

Die Birmensdorfer zeigten sich trotz der klaren Unterlegenheit zur Pause kämpferisch. «Meine Spieler waren positiv gestimmt und wir strebten noch einen Punktgewinn an, doch das Gegentor unmittelbar nach Wiederanpfiff machte unsere Hoffnungen zunichte», so Gasic nach der Partie.

Das 3:0, erneut durch den überragenden Beier, war die frühe Vorentscheidung in dieser Partie. Einsiedeln schaltete und waltete weiter, wobei Birmensdorf dem Gegner mit individuellen Fehlern die Aufgabe doch sehr einfach machte. Immerhin gelang Bruno Rosa Da Nascimento noch der Ehrentreffer, während die Schwyzer einen souveränen 6:1-Sieg feierten.

«Fünf Stammspieler weilten noch in den Ferien und zudem kamen drei bisherige A-Junioren zum Debüt im Fanionteam. Diese Umstellungen und auch die neue Liga brauchen Geduld, und es gilt, dieses Spiel abzuhaken und positiv in die Zukunft zu blicken», so Gasic.

Bereits im nächsten Spiel vom kommenden Sonntag gegen Zürich-Affoltern kann der neue Trainer wieder auf mehrere Spieler zählen, welche ins Team zurückkehren werden. «Die Partie in Einsiedeln war kein Gradmesser, wir haben Luft nach oben», zeigte sich Gasic kämpferisch.