Aargau

So ticken die Leserwanderer auf der 5.Etappe

Was haben Leserwanderer zum Mittagessen dabei.

Was haben Leserwanderer zum Mittagessen dabei.

Wer kommt mit Stöcken, was essen sie und stimmt das Vorurteil, Aargauer würden weisse Socken tragen? Auf der fünften Etappe des Leserwanderns haben wir genau hingeschaut.

Wenn Hans Schneider (67) wandert, will er vor allem die Natur geniessen. Seit 2010 war der Thalheimer auf fast jeder Leserwanderung dabei. «Was will man mehr», sagt er. Die einen freuen sich vor allem auf die Bekanntschaft mit neuen Leuten, die anderen würden niemals ohne ihre Stöcke aufbrechen.

110 Leserwanderer marschierten am Freitag von Ehrendingen nach Baden – und keiner war wie der andere. Oder doch? Wir haben genau hingeschaut:

41 Stöcke führten die Wanderer auf der fünften Etappe mit sich.

Egal, ob klassische Wanderstöcke mit verstellbarer Länge, Trekkingstöcke oder auch Gehstöcke aus Holz: Gerade wenn es bergab geht, wissen Wanderer einen oder zwei Stöcke zu schätzen. Sie nehmen einen Teil des Gewichts auf und geben Stabilität. Wer keine Stöcke hat, rümpft dagegen gern seine Nase: «Damit verkümmert doch nur der Gleichgewichtssinn», monierte eine Wanderin aus Lenzburg.

14 Käsesandwiches assen die Wanderer in der Mittagspause.

Fleischlos glücklich? Käsesandwiches sind bei unseren Wanderern jedenfalls hoch im Kurs. Sie sind sogar beliebter als Schinkensandwiches, die von zwölf Teilnehmern verspeist worden sind.

7 Paar weisse Socken steckten in den Wanderschuhen.

Falsch, falsch und nochmals falsch: Nicht alle Aargauerinen und Aargauer tragen weisse Socken. Zwei der sieben Weisse-Socken-Träger wohnten nicht mal im Aargau, wie unsere Umfrage zeigte. Sie kamen aus Solothurn in den Nachbarkanton. Das nervigste aller Kantons-Klischees sollte so widerlegt sein. Den Leserwanderern sei dank.

85 Jahre alt war der älteste Teilnehmer. Und 8 der jüngste.

Bezüglich Teilnahmekadenz zählt er längst zur Topliga: Robert Weber. Auch mit 85 Jahren ist er noch flink auf den Beinen. Im vergangenen Jahr verpasste der schon damals älteste Teilnehmer nur wenige Etappen. Auch den ganzen Jurahöhenweg habe er bestritten, sagte Weber. «Solange ich kann, wandere ich.» Fabrice aus Oberflachs kann da noch nicht mithalten: Der 8-Jährige war gestern der jüngste Teilnehmer.

90 Leserwanderer trugen einen Sonnenhut auf dem Kopf.

«Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Kleidung.» Der Satz wird gerne und oft zitiert. Unsere Leserwanderer wissen, warum: Sie sind gute Vorbilder und schützen sich mit Hüten vor der erhöhten Sonneneinstrahlung auf den Jurahöhen.

4 Hunde begleiteten die Wanderer auf der fünften Etappe.

Hunde sind auf den Leserwanderungen stets willkommen. Diesmal sind bislang jedoch weniger Vierbeiner dabei als in den vergangenen Jahren. Auch das dürfte am Wetter liegen: Hunde haben es schwer bei Hitze. Sie haben nämlich keine Schweissdrüsen auf der Haut und können nur über die Zunge und die Ballen der Pfoten schwitzen.

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