Fast etwas wehmütig zeigte CVP-Grossrat und Gemeindeammann Werner Müller beim Wandern auf «seine» Gemeinde Wittnau in der Ferne. Er würde sich sehr freuen, wenn eine az-Wanderroute nächstes Jahr durch Wittnau führen würde. Dorf und Landschaft seien wunderschön und eigenen Wein gebe es im Dorf auch, so Müller vielsagend.

Die beschäftigte Autorin

Ursula Kahi schreibt Krimis, Kinderbücher und durchaus auch mal einen Heftroman. Im Frühling landete sie mit dem Buch «111 Orte im Aargau, die man gesehen haben muss» einen Hit. Die erste Auflage ist nahezu ausverkauft, berichtet sie in Begleitung von Sohn Mikko auf der Leserwanderung voll Freude. Schon im Juli wird die zweite Auflage ausgeliefert.

Hat es sich gelohnt?

Reicht es oder nicht? Es reichte. CVP-Grossrat Martin Steinacher ist diese Woche im KKW Beznau «Pikettingenieur». Das heisst, er fängt um 17 Uhr an und arbeitet bis 10 Uhr früh – natürlich mit der nötigen Ruhezeit dazwischen. Da er gestern etwas früher weg konnte, reichte es auf die az-Wanderung. «Das hat sich gelohnt», meinte er am Wanderziel. Nun noch rasch nach Hause, duschen – und ab ins Büro.

Politikerin hat sturmfrei

Für SP-Grossrätin Elisabeth Burgener war der erste Teil der Wanderung buchstäblich ein Heimspiel. Die Wanderung führte vom Bahnhof Frick direkt an ihrem Wohnhaus in Gipf-Oberfrick vorbei und an dem Haus, in dem ihr Mann Rolf eine Logopädie-Praxis betreibt. «Das älteste Haus von Gipf-Oberfrick», so Burgener. Es stammt von 1748. Sie und ihr Mann haben übrigens seit 20 Jahren erstmals sturmfreie Bude. Derzeit sind beide Töchter erstmals gleichzeitig und ohne Eltern in den Ferien.

Hund Rhodesian mag nicht mehr

Pech hatte NAB-Verwaltungsratspräsident Josef Meier. Sein Hund Rakari, ein Rhodesian Ridgeback, bekundete grosse Mühe mit der Hitze, so dass Meier aus Rücksicht auf Rakari die Wanderung abbrach. Rakari gehe es gut, so Meier am Abend zur az. (twe/mku)