Leserwandern

Regierungsrätin und Leserwanderer prosten sich auf der Hasenmatt zu

Bei der 7. Etappe des Leserwanderns ging es hoch hinaus. Gemeinsam mit Frau Landammann Esther Gassler wanderten rund 60 sportliche Teilnehmer auf den höchsten Gipfel des Kantons Solothurn.

Barry ist 12 Jahre alt, hat ein dickes Fell und kommt zwischendurch ganz schön ins Schnaufen. Der Wald kühlt zwar die Luft am Hasemattwägli ein wenig ab, aber 21 Grad sind es trotzdem. Und vollkommen spurlos gehen 856 Höhenmeter nun mal auch am härtesten Hund nicht vorbei.

Herrchen Hans-Peter Böckli ist stolz auf seinen Barry. Er ist gut erzogen, mag in seinem fortgeschrittenen Hundealter noch tapfer laufen - und schneidet den anderen Wanderern wirklich nur sehr selten den Weg ab. «Er ernährt sich gesund», erklärt Böckli zudem.

Esther Gassler begleitet die Leserwanderer auf der 7. Etappe zur Hasenmatt.

Esther Gassler begleitet die Leserwanderer auf der 7. Etappe zur Hasenmatt.

Doch das höchste der Gefühle in Barrys Hundeleben - gesundheitsförderlicher Lebenswandel hin oder her - ist so ein richtig feines Kebab. «Das hat er noch lieber als Käse oder Teigwaren», sagt Hans-Peter Böckli. «Wenn er das auf dem Abendspaziergang riecht, gibt es kein Halten mehr.»

Ein Gefühlshoch verschafft vielen zweibeinigen Mitwanderern wohl der Ausblick von der Hasenmatt, dem höchsten Punkt im Kanton. Zwar ist es etwas dunstig, dafür entschädigt aber das Panoramabild, das Wanderleiter Jürgen Hofer und SAC-Weissenstein-Präsident Stephan Schader hochhalten - bevor sie es der (exekutivpolitisch) höchsten Solothurnerin, Esther Gassler, überreichen. Damit sie den Überblick nicht verliert.

Wandern geht die Frau Landammann auch in der Freizeit gerne, wie sie nach einem Schluck Absynthe, den Jürgen Hofer auf dem Gipfel verteilt hat, sagt. Mit dem Piz Palü (3900m) hat sie sogar schon einen ganz stattlichen persönlichen Höhepunkt erklommen.

Auch einer von Stephan Schaders persönlichen Wanderhöhepunkten ist alpiner Natur - die Ski-Abfahrt vom Mont Blanc durch 3000 Höhenmeter beste Schneeverhältnisse. «Wir haben zwar damals den Gipfel nicht ganz erreicht, aber das Erlebnis ist trotzdem einmalig», schwärmt er.

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