FC Wohlen

Sforza setzt wohl auf Rückkehrer Kiassumbua

Joel Kiassumbua (l.) ist zurück vom Länderspieleinsatz für die Demokratischen Republik Kongo und will wieder das Wohler Tor hüten.

Joel Kiassumbua (l.) ist zurück vom Länderspieleinsatz für die Demokratischen Republik Kongo und will wieder das Wohler Tor hüten.

Das Fernsehspiel gegen Servette steht für den FC Wohlen im Zeichen des Goalieduells. Bei den Freiämtern ist Nummer eins Joel Kiassumbua nach seinem Länderspieleinsatz wieder dabei. Tahiraj will seinen Platz behalten.

Wer steht im Spitzenspiel gegen Servette im Tor? Joel Kiassumbua oder Flamur Tahiraj? Ciriaco Sforza spricht im Vorfeld einer Partie in der Öffentlichkeit nie über seine Startformation, lässt diesmal allerdings zumindest Tendenzen erkennen. «Joel ist die Nummer eins», sagt der Trainer des FC Wohlen. Dann kehrt Kiassumbua gegen die Genfer also wieder ins Team zurück? «Das werde ich erst am Spieltag entscheiden», fügt Sforza mit einem schelmischen Lächeln hinzu.

Joel Kiassumbua oder Flamur Tahiraj heisst also die Frage. Dass sich Tahiraj Hoffnungen macht, versteht sich von selbst. Schliesslich kam er in den drei Spielen gegen Chiasso (0:1), Lugano (2:1) und Winterthur (2:1) zu drei Einsätzen. Nach dem Patzer, der die Niederlage gegen Chiasso eingeleitet hat, zeigte Tahiraj in den Spitzenspielen gegen Lugano und Winterthur tadellose Leistungen. «Natürlich rechne ich mir Chancen aus, auch gegen Servette spielen zu dürfen», erklärt er. «Ich hoffe, dass mir der Trainer weiterhin das Vertrauen schenken wird. Wenn nicht, dann muss ich das wohl oder übel akzeptieren.»

Sauthier und Buess gesperrt

Tahiraj also macht sich Hoffnungen, weiss aber genau, dass er nur zweite Wahl ist. Ganz anders Kiassumbua. Er ist ziemlich sicher, dass er gegen die Genfer zum Einsatz kommen wird. «Die Ausgangslage ist klar», sagt er. «Tahiraj hat zuletzt gespielt, weil ich einen Länderspieleinsatz mit der Demokratischen Republik Kongo hatte. Nun bin ich zurück und wieder einsatzfähig.»

So kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Kiassumbua gegen Servette spielen wird. Aufseiten der Freiämter nicht mit dabei ist Roman Buess. Der Goalgetter muss eine Sperre absitzen und wird im Sturmzentrum von Simone Rapp oder Alain Schultz ersetzt.

Bleibt die Frage, ob der FC Wohlen im Fernsehspiel im Stade de Genève die eindrückliche Auswärtsbilanz bestätigen kann. In den bisherigen 13 Spielen behielten die Freiämter elfmal die Oberhand, spielten einmal unentschieden (2:2 in Biel) und verloren einmal. Es war am 25. Oktober 2014, als Sforzas Team gegen Servette eine 0:1-Niederlage kassierte. Der Torschütze hiess Anthony Sauthier. Die gute Nachricht: Zumindest Sauthier wird diesmal keine Tore schiessen. Sauthier ist genauso wie Buess gesperrt.

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