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Dem FC Wohlen gehen die Spieler aus: Pezzoni zu Wehen-Wiesbaden

Kevin Pezzoni (rechts) verlässt den FC Wohlen.

Kevin Pezzoni (rechts) verlässt den FC Wohlen.

Kevin Pezzoni wechselt nach einer Saison als Leistungsträger von Wohlen zurück nach Deutschland. Der 26-jährige Mittelfeldspieler mit Vergangenheit bei Bundesligist Köln unterschrieb für zwei Jahre beim hessischen Drittligisten Wehen-Wiesbaden.

Challenge-Ligist FC Wohlen löst den Vertrag mit seinem deutschen Mittelfeldspieler Kevin Pezzoni im gemeinsamen Einvernehmen auf. Der 26-Jährige kehrt auf eigenen Wunsch in seine Heimat zurück und wechselt mit einem Zweijahresvertrag nach Hessen zum Drittligisten SV Wehen Wiesbaden.

„Wir hätten den bis Ende Saison 2015/16 laufenden Vertrag gerne um ein Jahr verlängert, doch der Spieler klagte über Heimweh und zeigte starke Abwanderungsgelüste. Er hat uns gebeten, aus dem Vertrag aussteigen zu dürfen“, sagt FCW-Verwaltungsratspräsident Lucien Tschachtli. „In einem solchen Fall macht es keinen Sinn, auf die Einhaltung des Vertrags zu pochen. Wir brauchen einen Leader auf dem Feld und nicht einen Spieler, der eigentlich nicht mehr hier sein will.“

Pezzoni

Kein Geld für Pezzoni

Die Verantwortlichen des FC Wohlen hatten gehofft, dass Pezzoni mit seinen Leistungen die Aufmerksamkeit eines Klubs aus der Super League wecken würde. Die Freiämter spekulierten bei einem Wechsel auf eine hübsche Transfersumme. Doch der Leistungsabfall des Deutschen in der Rückrunde machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Jetzt gibt es für Pezzoni kein Geld, einsparen kann man einzig die Lohnkosten.

Mehr Freude am 1.93 m grossen Defensivspezialisten hat man bei seinem neuen Arbeitgeber: „Wir freuen uns, dass wir mit Kevin Pezzoni einen Spieler für den SVWW gewinnen konnten, der mit seiner Qualität und Ruhe einen wichtigen Teil der neuen Achse unserer Mannschaft bilden soll. Wir sind überzeugt, dass Kevin bei uns im zentralen Mittelfeld eine wichtige Rolle spielen wird“, so SVWW-Sportdirektor Christian Hock.

Und auch der Spieler zeigte sich erleichtert, dass es mit dem erzwungenen Wechsel geklappt hat: „Ich freue mich über die Rückkehr in meine hessische Heimat und will mit Wehen Wiesbaden richtig angreifen. Der Verein hat grosse Ambitionen, mit denen ich mich voll identifizieren kann. Das Gesamtpaket hat nach den sehr guten Gesprächen einfach gepasst“, so der gebürtige Frankfurter. Ganz ähnlich tönte es vor einem Jahr bei seiner Vorstellung in Wohlen. 

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