FC Wohlen

1 Promi-Trainer, 21 Mann, 1 Ziel: Super League

Wohlen-Trainer Ciriaco Sforza (während des Testspiels gegen den FC Zürich) hat seine Spieler in der Vorbereitung unermüdlich angetrieben.

Wohlen-Trainer Ciriaco Sforza (während des Testspiels gegen den FC Zürich) hat seine Spieler in der Vorbereitung unermüdlich angetrieben.

Zwei Fragen hört man im Umfeld des FC Wohlen immer häufiger. Was ist, wenn Ciriaco Sforza den Klub verlassen wird? Folgt nach dem Abgang des Erfolgstrainers der grosse Absturz? Heute Montag startet der FCW in Wil in die Rückrunde.

Stellen wir die entscheidende Frage Sforza gleich selbst. Was also ist, wenn der 44-Jährige im Hinblick auf die nächste Saison einem sportlich reizvollen und lukrativen Angebot eines Grossklubs der Super League nicht wiederstehen kann?

Sforza baut am Projekt FCW mit

«Wer sagt denn, dass ich den FC Wohlen verlassen möchte», sagt Sforza mit einem schelmischen Lächeln. «Wir machen uns aber so oder so jeden Tag Gedanken über die Zukunft. Der FC Wohlen will nämlich nicht nur in dieser Saison, sondern auch in den kommenden Jahren Spitzenfussball zeigen.» Und wie lautet das Erfolgsrezept? «Wir haben eine hungrige Mannschaft mit einer idealen Mischung aus jungen und routinierten Spieler», erklärt Sforza. «Es ist unser Ziel, das Team kontinuierlich zu verstärken und vermehrt Talente aus der eigenen Nachwuchsabteilung an die erste Mannschaft heranzuführen. Wichtig ist, dass die Sponsoren und Fans hinter dem Klub stehen. Sie müssen spüren, was für eine positive Entwicklung der Verein macht. Ohne ihre Unterstützung sind die hohen Ziele nicht zu erreichen.»

Ansätze für eine erfolgreiche Zukunft sind zweifellos da. Mit Martin Rueda als Sportlichem Leiter und Alain Schultz als Führungsspieler auf und neben dem Rasen wurden unlängst zwei erfahrene Leute eingestellt. Was die Gegenwart betrifft, hängt der Himmel voller Geigen. Seit dem 7. Januar bereitet sich die Mannschaft auf den Rückrundenstart vor. Sforza liess die Spieler vor allem
zu Beginn regelrecht Gras fressen. Während dreier Trainingseinheiten pro Tag trennte sich die Spreu vom Weizen. «Ich muss dem Team ein grosses Kompliment machen», sagt der Chef. «Die Spieler haben nicht nur Gas gegeben, sondern sie hatten auch Spass. Jetzt sind wir bereit.»

21 Mann, 1 Ziel: Super League! Der heisse Flirt mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse soll nach dem Gewinn des Wintermeister-Titels also weiter gehen. Sforza hat im Vorfeld der zweiten Saisonhälfte angekündigt, ja sogar versprochen, dass sein Team bis zum Schluss in der Spitzengruppe der Challenge League mit dabei ist. Das Startprogramm mit der Partie in Wil und den Heimspielen gegen Schaffhausen und Lugano hat es in sich. Schauen wir mal, wie lange die Überflieger Rang eins verteidigen können.

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