Der Basler Saisonstart lässt wenig Raum für Nörgeleien. Vor allem nach der Matchdemonstration letzten Samstag gegen den FCZ (4:1) herrscht weitherum Zufriedenheit.

Ein kleiner Makel aber findet sich im FCB-Spiel trotzdem. In allen vier Spielen führte der FCB nach 45 Minuten 2:0. Und immer folgten nach der Pause schwache Minuten. So, als hätte jemand Schlaftabletten in den Pausentee gemischt.

Trainer Paulo Sousa sieht es nicht so schlimm: «Die Spieler schliefen nicht nach der Pause. Es ist nur ein Abschalten. Überhaupt: Ich kenne in ganz Europa keine einzige Mannschaft, die ihr Tempo 90 Minuten durchziehen kann.» Kein Problem also.

Doch aufgepasst, mit dem FC St. Gallen trifft der FCB auf einen Gegner, der schon zweimal in dieser Saison nach einem Rückstand zurück ins Spiel fand. Gegen den FC Luzern gewannen die Ostschweizer nach einem 0:1-Rückstand noch 2:1. Gegen Aarau holten sie nach einem 0:2 immerhin noch ein Unentschieden heraus. Deshalb warnt Fabian Frei: «Wir dürfen den Gegner nicht wieder zum Tore-Schiessen einladen.»

Trainer Sousa ergänzt: «Unser Prozess ist eben mental anspruchsvoll. Das ist immer so, wenn ein neuer Trainer einen neuen Fussball spielen lässt.»