Losglück geht anders. Der FC Basel darf im Cup-Viertelfinal nicht gegen den Challenge-Ligisten Aarau, das stark kriselnde Zürich oder etwa das am tiefsten klassierte Team aus Köniz ran, nein, der FCB muss gegen den FC Sion spielen. Es ist das schwerstmögliche Los für den FCB.

Noch bevor Motorradprofi Tom Lüthi, der heute die Losfee spielte, die Kugel des FC Basel überhaupt gezogen hatte, war schon klar, dass der amtierende Meister gegen Sion spielen muss. Alle anderen Paarungen waren zu diesem Zeitpunkt schon klar. So blieb nur noch die Frage, ob der FCB im Spiel gegen den amtierenden Cupsieger wenigstens Heimrecht geniessen darf. Doch auch das bleibt dem FCB verwehrt, weil Lüthi zuerst die Kugel der Sittener zog und ihnen damit das Heimrecht schenkte.

Das Spiel zwischen dem FC Basel wird, auch wenn an anderer Spielstätte, zur Neuauflage des diesjährigen Cupfinals. Diesen konnte der FC Sion deutlich und überlegen mit 3:0 für sich entscheiden. Selten sah der FC Basel in einem Spiel gegen ein anderes Team aus der Schweiz so schlecht aus. Nun kann sich der FCB also revanchieren.

Dass man gegen den FC Sion gewinnen kann, hat der FCB sowohl Zuhause als auch auswärts in dieser Saison bereits bewiesen. Im Joggeli besiegten die Basler Sion mit 3:0, im Tourbillon konnte man 2:0 gewinnen.

Doch das alte Sprichwort, dass der Cup seine eigenen Regeln schreibt, trifft bei keiner Mannschaft so sehr zu wie beim FC Sion. Auch wenn sie in der Liga nicht zu überzeugen wussten, zeigten sie im Cup immer starke Leistungen. Es bleibt also nur noch die Frage, ob sich der FCB revanchieren kann und damit einen der grössten Widersacher im Schweizer Cup schon früh ausschalten kann, oder ob die Basler bereits im Viertelfinale und damit so früh wie schon sehr lange nicht mehr aus diesem Wettbewerb ausscheiden.

Die Viertelfinals finden am 12./13. Dezember statt:

FC Aarau - FC Luzern

FC Thun - FC Zürich

FC Köniz - FC Lugano

FC Sion - FC Basel