Wie schnell sich doch die Welt im Fussball ändern kann: Eben noch mit einer starken Leistung Manchester City aus dem eigenen Stadion geschossen, sieht die Welt bei Arsenal seit Samstag wieder ganz anders aus. Gleich mit einer 0:4-Niederlage gegen Southampton und einer Leistung, die einer Bankrott-Erklärung gleich kam, beschlossen die Londoner den Boxing Day. 

Über die Gründe für die miserable Leistung kann nur spekuliert werden. Gut möglich, dass die Spieler in Diensten von Arsenal sich in den letzten Tagen einfach müde gespielt haben, da gleich sechs potenzielle Stammspieler aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung stehen (darunter mit Santi Cazorla (Knie), Francis Coquelin (Knie) und Mikel Arteta (Wade) gleich drei Mittelfeldspieler). 

Mit der Niederlage gegen Southampton wurde Arsenal auf schmerzliche Art und Weise deutlich gemacht, dass die Vereinsführung unbedingt den Kader breiter machen muss. Das Objekt der Begierde von Arsenal-Trainer Arsène Wenger ist ja bekanntermassen Mohamed Elneny vom FC Basel. Was anfangs wie ein wildes Gerücht daherkam, wurde in den letzten Tag immer definitiver.

Die ägyptische Fussball-Homepage kingfut.com glaubt gar zu wissen, dass Elnenys Transfer in den nächsten beiden Tagen über die Bühne gehen wird. So soll Elneny, der momentan noch in seinem Heimatland in den Ferien weilt, bereits morgen Dienstag nach Paris reisen, um dort den Medizincheck zu absolvieren. Besteht er diesen, was er tun wird, dann unterschreibt er am Mittwoch in der Schweiz seinen Vertrag bei seinem neuen Arbeitgeber. 

Elneny könnte den Londonern nicht nur in der Liga, die man erstmals seit 2004 wieder gewinnen will, weiterhelfen, sondern auch in der Champions League. Da sich der FCB nicht für die Gruppenphase der Königsklasse hat qualifizieren können, wäre Elneny für Arsenal dort spielberechtigt.