Sehnlich war der Rückrundenstart erwartet worden. Endlich wieder Fussball in der Schweiz. Endlich wieder eine Sonntags-Beschäftigung für die über 20'000 treuen Jahreskartenbesitzer beim FC Basel. Und auch wenn dann eigentlich der Sport an sich im Fokus stehen sollte, waren es heute mehr die Fans, die zu reden gaben. Schon ganz kurz vor Anpfiff zogen sie die Augen auf sich.

Tweet 1

Dass auch nach Anpfiff dann nicht viel über Fussball diskutiert wurde, war aber nicht auf allfällige Fan-Aktionen zurückzuführen, sondern auf die Tatsache, dass auf dem Platz schlicht und einfach nichts passierte.

Tweet 2

Und wenn dann mal über Fussball diskutiert wurde, dann waren es leider eher die schlechten Dinge, die aufgefallen sind.

Tweet 3

In der zweiten Halbzeit wurde die rotblaue Welt dann aber doch noch rosa. Birkir Bjarnason und Matias Delgado schossen den FCB in Führung, das Spiel war gelaufen, die Fans glücklich. Bis die Wolken aufzogen und die Stimmung verschlechterten. Denn der Moment war gekommen, auf den die Einen gespannt warteten und den die Anderen nie in ihrem Leben hatten erleben wollen: Renato Steffen wurde eingewechselt. Und es folgte das, was zu erwarten war. Eine Mischung aus Pfeiffkonzert und Applaus. Ersteres liess den Einen oder Anderen fragend zurück.

Tweet 4

Steffen selber zeigte sich ziemlich unbeeindruckt von der nicht eben charmanten Begrüssung.

Tweet 5

Und das Wirbeln resultierte dann tatsächlich auch noch in einem Tor. Während er und die gesamte Mannschaft seinen ersten Treffer bejubelten, blieb die Kurve still. Dass Steffen sich beim Jubeln auch noch ans Ohr griff, um deutlich zu machen, dass er die Pfiffe gehört hatte, war wohl weniger schlau.

Tweet 6

Aber am Ende ist die Aussage der Kurve kurz vor Beginn der Partie genau richtig: "Meinige sind vrschiede." Deshalb hier eine kleine Auswahl an Reaktionen auf Steffens Treffer.

Tweet 7

tweet 8

tweet 9

Was bei solchen Uneinigkeiten noch bleibt, ist die gemeinsame Abneigung gegenüber dem Gegner - und Schadenfreude.

Tweet 10