FC Basel

Hamoudi darf noch nicht spielen – der FCB wartet auf den Pöstler

FCB-Spieler Ahmed Hamoudi bei seiner Vorstellung zusammen mit Präsident Bernhard Heusler

FCB-Spieler Ahmed Hamoudi bei seiner Vorstellung zusammen mit Präsident Bernhard Heusler

Die Basler haben die Lizenz für ihren neusten Zuzug, Ahmed Hamoudi, erhalten. Trotzdem ist eher unwahrscheinlich, dass der 23-Jährige am Samstag gegen den FCZ sein Debüt geben kann, weil ihm derzeit noch die nötige Arbeitsbewilligung fehlt.

Ende Juli verpflichtete der FC Basel den 24-jährigen Ägypter Ahmed Hamoudi. Der Offensivspieler unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis 2018. Ob der Nationalspieler sein Debüt bereits morgen gegen den FC Zürich geben könnte - falls ihn den Trainer Paulo Sousa denn auch einsetzen würde - ist aber zur Stunde eher unwahrscheinlich.

Der FC Basel benötigt nämlich für Hamoudi sowohl eine Arbeitsbewilligung als auch eine Lizenz von der Swiss Football League. Letztere ist mittlerweile angekommen. Die Arbeitsbewilligung fehlt aber noch.

Kein zweiter «Fall Simic»

Wichtiges Detail: Im Unterschied zum «Fall Veljko Simic» ist die Arbeitsbewilligung Formsache. Denn der Ägypter ist längst als Profi-Fussballer tätig.

Dem 18-jährigen Serben hatte das Bundesamt für Migration die Arbeitsbewilligung verweigert, weil es der Ansicht war, Simic sei noch nicht genügend lange (mindestens drei Jahre Profi-Fussball sind verlangt) Berufs-Fussballer.

Neben Hamoudi – ausser der FCB erhält heute noch Express-Post – muss Sousa morgen nur auf den Langzeitverletzten Ivan Ivanov (Kreuzbandriss) verzichten.

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