Fussball

GC-Sponsor wünscht sich den FCB in der Bundesliga

Der Zürcher Unternehmer Reinhard Fromm.

Mäzen im Fussball und Tennis

Der Zürcher Unternehmer Reinhard Fromm.

GC-Mäzen Reinhard Fromm sagt im Interview mit der «Nordwestschweiz», dass der FC Basel zu gross für die Super League sei: «Der FCB sollte in der Bundesliga mitspielen».

Der 73-jährige Zürcher Unternehmer (Fromm Holding AG mit weltweit 1000 Angestellten) war bis vor kurzem Vizepräsident bei den Zürcher Grasshoppers. Er tritt noch immer als Trikotsponsor auf. Zu den jüngsten Vorgängen beim Zürcher Traditionsverein äussert sich Fromm aber sehr dezidiert. Auch zum FCB. Die Basler wünscht er sich in die Bundesliga, weil der Klub für die Schweiz zu gross sei.

Fromm nennt ein Beispiel: "Bei uns hat Gashi in der letzten Saison etwa 250 000 Franken kassiert. In Basel kann er, wenn er gut spielt, eine Million verdienen." Nur Salatic wollte man im Sommer unbedingt bei GC behalten und hat ihm die Freigabe für den FCB verweigert. Zu einem stolzen Preis: "Wenn er gut spielt, kann Salatic jetzt auch bei GC gegen 800 000 Franken pro Jahr verdienen." Allerdings sei der derzeitige Streit zwischen dem Captain und Trainer Skibbe "eine Katastrophe".

Neben seinem Engagement im Fussball tritt Reinhard Fromm auch als Unterstützer von Schweizer Tennisspieler wie Stan Wawrinka, Stefanie Vögele und Belinda Bencic auf. "Ich möchte festhalten, dass es sich bei Bencic um A-fonds-perdu-Beiträge handelt. Sie musste mir nur etwas versprechen: Dass sie bei mir nicht aussteigt, wenn sie dauerhaft in der Weltspitze spielt", sagt Fromm. Er kritisiert am Tennis-Zirkus, dass nur die Top 30 der Weltrangliste wirklich gutes Geld verdienen. Die Krux sei, dass die Zuschauer nur die Stars sehen wollten. "Auch in Basel. Wenn Federer spielt, ist die Halle voll, wenn er nicht spielt, nippen die Leute am Cüpli".

Lesen Sie das grosse Interview mit Reinhard Fromm in der Freitagsausgabe der "Nordwestschweiz". (nch)

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