Sturmjuwel, Jahrhunderttalent, Ausnahmekönner. So stellt das Schweizer Fernsehen Breel Embolo als einen der Nominierten für den Newcomer des Jahres vor. Auch wenn man ihn eigentlich nicht vorstellen müsste. Denn auch wenn er noch zur Kategorie Newcomer gehört, kennen ihn alle. Diesen unglaublich begabten Fussballer des FC Basel, der nicht nur Fans der Basler begeistert und europaweit begehrt ist.

Schon im Vorfeld sagten Experten, dass der Titel als Newcomer des Jahres bei ihm gut aufgehoben wäre. Und jetzt hat er sich den Preis geholt und überrascht damit niemanden. Denn bei aller Achtung vor dem Talent von Fabian Bösch und Noemi Zbären hat es nur er sein können. Das wussten die Experten, und das wussten die Zuschauer, die für ihn angerufen haben. Denn sie wussten, dass so ein Talent für die Schweiz nicht selbstverständlich ist. Dass man das würdigen muss. Und, dass das Jahr 2015 sein Jahr war.

Frühes Debüt in der Nati

Embolo wurde vom Talent zum Stammspieler beim FC Basel. Er hat zum zweiten Mal die Schweizer Meisterschaft gewonnen und in der Schweizer Nationalmannschaft debütiert. Sein erstes Tor hat er dort natürlich auch bereits erzielt. Dass es "nur" ein Penalty war, ist allerhöchstens ein kleiner Schönheitsfleck. Er hat seine Lehre souverän abgeschlossen und ist endlich 18 Jahre alt geworden. Besser geht es eigentlich kaum.

Doch jetzt hat er sich noch einen Titel abgeholt - den letzten des Jahres. Nachdem er von seinen Teamkollegen und Gegnern bereits zum "Golden player of the year" gewählt worden ist, also zum wichtigsten Spieler der Liga, ist er nun auch noch sportartübergreifend zum Besten gekührt worden. Wenn auch nur im Nachwuchs.

Embolo selber sagt, dass er nicht mehr der Spieler ist, der neu ist. Unrecht hat er damit nicht. Er ist mit seinen 18 Jahren Stammspieler beim grössten und stärksten Verein der Schweiz. Aber er ist eben auch erst 18 Jahre alt. Und deshalb gehört er noch zu den Kleinen. Noch.