Er habe in seiner erst kurzen Karriere schon beeindruckt, schreibt die englische Zeitung «Daily Mail» über Albian Ajeti. Dass eine der grössten englischen Zeitungen überhaupt weiss, wer der 18-jährige Basler ist und auch noch über ihn schreibt, hat einen einfachen Grund: Das Transferfenster ist offen. Das führt in England immer wieder zu den wildesten Spekulationen.

Dass ein junger, talentierter Spieler wie Ajeti auch mal auf dem Radar erscheint, verwundert also nicht. Bei ihm scheinen es laut übereinstimmenden englischen Medien keine an den Haaren herbeigezogenen Gerüchte zu sein: Ajeti absolviere momentan Probetrainings bei Newcastle United.

Der Drittletzte der Premier League braucht für die Rückrunde unbedingt einen torgefährlichen Spieler, um sich noch über den Strich retten zu können. Die Tordifferenz von -16 spricht für sich. Und genau diese soll Ajeti nun etwas aufpolieren.

Die «Magpies» wollen den Schweizer U21-Spieler angeblich für ein halbes Jahr ausleihen und ihn je nach Leistungen im Sommer fix auf die Insel holen. Dass es von Seiten des FC Basel dagegen Einwände gibt, ist unwahrscheinlich. Ajeti wurde auf die Rückrunde hin in die U21 degradiert, weil er einerseits nach Marc Janko, Breel Embolo und dem neu verpflichtete Andraz Sporar nur die Nummer 4 im Sturm ist und sich nicht aufrängen konnte. Viel mehr aber, weil man sich mit dem Youngster nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte. Das alte Arbeitspapier läuft im Sommer aus. Somit ist eine Zukunft Ajetis, der seit der Juniorenzeit das Dress des FC Basel trägt, fast undenkbar.

Den Nordengländern scheint bewusst zu sein, dass am Rohdiamanten Ajeti noch stark gefeilt werden muss. Dennoch wollen sie ihn scheinbar holen, weil sie vor allem von seiner Präsenz im Strafraum, der Stärke in der Luft und der Möglichkeit, ihn auch auf der Seite zu bringen, angetan sein sollen, so die englischen Medien.