Super League

Schock für den FC Aarau: Letten-Bomber fällt für mindestens sechs Monate aus

Bitterer Moment: Edgar Gauracs wird mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz getragen.

Bitterer Moment: Edgar Gauracs wird mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz getragen.

Edgars Gauracs erlitt am Sonntag gegen die Young Boys nach einem Zweikampf mit YB-Verteidiger Marco Bürki einen Kreuzbandriss und einen Einriss im Meniskus. Damit muss der FCA für mindestens sechs Monate auf den torgefährlichen Letten verzichten.

Es läuft die 77. Minute des Sonntagsspiels zwischen den Young Boys und dem FC Aarau im Berner Stade de Suisse, als Edgars Gauracs nach einem eigentlich harmlosen Zweikampf mit YB-Verteidiger Marco Bürki mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen bleibt.

Gerade einmal 100 Sekunden nach seiner Einwechslung ist das Spiel für die Aarauer Stürmerhoffnung schon wieder zu Ende. Nach langer Pflege muss er schliesslich auf der Bahre vom Spielfeld getragen werden.

FCA-Hoffnungen zerschlagen

Bereits unmittelbar nach dem Spiel hatte man beim FC Aarau mit dem Schlimmsten gerechnet - und doch lebte die Hoffnung, dass das MRI vom Montag vielleicht Entwarnung geben würde. Das tat es aber nicht. Der lettische Stürmer verletzte sich am linken Knie schwer: Das vordere Kreuzband hat er sich gerissen und zudem einen Einriss im Meniskus erlitten.

Die Diagnose liess der Klub gleich doppelt absichern: Einerseits wurde Gauracs in der Hirslanden Klinik in Aarau und andererseits vom FCA-Manschaftsarzt Peter Wartmann untersucht. Wann der Letten-Bomber operiert wird steht noch nicht fest.

Rückschlag für das Team von Sven Christ

Damit muss der FC Aarau an der Verletzungsfront einen weiteren Tiefschlag verkraften. Gauracs, der bei seinem Debüt im FCA-Dress gegen den FC Sion gleich das Siegtor erzielte, wird dem Team von Trainer Sven Christ fehlen. Im Spiel gegen die Young Boys musste zudem auch Sven Lüscher mit Schmerzen ausgewechselt werden. Er schlägt sich gemäss Christ bereits seit längerer Zeit mit einem Anriss im Syndesmoseband herum.

Hinzu kommen die momentan verletzten Frank Feltscher (Wadenbeinbruch) und Nauris Bulvitis (Nasenbeinbruch). Ebenfalls angeschlagen, aber dank einer Maske zumindest einsatzfähig, ist Mittelfeldakteur Stephan Andrist mit seinem Nasenbeinbruch.

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