Fussball

Petar II mit einem gelungenen Einstand

Petar Sliskovic bejubelt den 1:1-Ausgleich mit Torschütze Moreno Costanzo.

Petar Sliskovic bejubelt den 1:1-Ausgleich mit Torschütze Moreno Costanzo.

Petar Sliskovic gab beim 1:1 gegen den FC Thun zum Auftakt der Rückrunde ein gelungenes Debüt im Trikot des FC Aarau. Mit seiner Grösse (1,93 m) und dem Kampfgewicht von 88 Kilogramm könnte Sliskovic zum Trumpf im Abstiegskampf werden.

In der 66. Minute war es so weit: Trainer Sven Christ wechselte seinen neusten Zuzug Petar Sliskovic ein. Der eine oder andere FCA-Fan dürfte sich aufgrund seines Vornamens an die glorreichen Zeiten mit dem legendären Petar Aleksandrov (zwischen 1991 und 1994 schoss er 37 Tore für den FCA) erinnert haben. Sliskovic brachte frischen Wind in die Aarauer Offensive und vermochte mit erfolgreichen Zweikämpfen und durchdachten Ablegern zu überzeugen. Nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung verpasste es Sliskovic nach einem idealen Zuspiel von Ausgleichstorschütze Moreno Costanzo, seinen Einstand perfekt zu machen: Weil ihm der Ball etwas über den Fuss rutschte, setzte er den Ball aus bester Position neben das Tor. «Den muss ich machen», sagte Sliskovic nach Spielschluss selbstkritisch. «Die vergangenen Tage waren sehr hektisch, vielleicht hätte ich das Tor gemacht, wenn ich bereits seit drei, vier Wochen hier wäre.»

Erst vor Wochenfrist war der 23-Jährige vom Bundesligisten Mainz zum FC Aarau gestossen. «Der Wechsel war der richtige Schritt für mich. Es bringt mir nichts, wenn ich bei einem Bundesliga-Klub bin, aber nicht zum Einsatz komme», begründet er seinen Entscheid für den FCA. Ein gutes Gespräch mit Sportchef Urs Bachmann und Trainer Sven Christ, der ihn bereits im vergangenen Sommer nach Aarau holen wollte, hat ihn überzeugt.

Derzeit wohnt Sliskovic noch in einem Hotelzimmer. Bereits diese Woche will er in Buchs seine eigene Wohnung beziehen. Wer weiss, vielleicht ist das Sliskovics erster Schritt auf dem Weg zur Unsterblichkeit beim FCA. Bis der neue Petar aber einen ähnlichen Stellenwert einnimmt wie sein legendärer Namensvetter, ist es noch ein langer Weg. Seine Ansätze waren jedenfalls vielversprechend.

Bulvitis hofft auf neuen Klub

Nauris Bulvitis ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Klub. Der lettische Innenverteidiger stand beim gestrigen Spiel in Thun nicht im Aufgebot von Trainer Sven Christ. «Ich hoffe, dass ich noch diese Woche einen neuen Klub finde», sagte der 27-Jährige nach dem Spiel in den Katakomben der Thuner Stockhorn Arena. Wohin, steht noch nicht fest: «Irgendwohin, wo ich wieder spielen kann.»

Marco Thaler, der gestern aufgrund seiner Schmerzen an der Achillessehne nach dem Testspiel gegen Hannover (1:3) noch verletzt gemeldet war, darf heute erstmals wieder trainieren. Am Freitag steht der nächste ärztliche Untersuch beim 20-Jährigen an. Wann er ins Kader zurückkehren wird, steht noch nicht fest.

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