Es ist der erste Trainingstag nach der 0:1-Pleite in Schaffhausen für die Spieler des FC Aarau. Pünktlich zum Training um 15:30 Uhr öffnet Petrus die Schleusen. Es ist ein passender Anblick. Nach sechs Spielen steht das Team von Livio Bordoli mit lediglich drei Punkten auf Tabellenplatz neun.

Konzentrierte Aarauer

Dass es für Burki, Garat und Co. momentan wenig zu Lachen gibt, liegt auf der Hand. Während den knapp zwei Stunden blickt man in ernste Gesichter. Witze werden keine gerissen.

Die Spieler gehen keinem Zweikampf aus dem Weg. Ridge Mobulu säbelt Marco Thaler um. Kurzes Abklatschen – nichts passiert, weiter gehts. Eine gesunde Agressivität, die dem FCA auch in den Pflichtspielen gut tun würde.

Zwei freie Tage nach Niederlage

 «Wir sind mit dem Saisonstart natürlich überhaupt nicht zufrieden», sagt FCA-Trainer Bordoli nach dem Training. Er habe seinen Spielern zwei Tage freigegeben, weil das nächste Spiel erst am kommenden Montag ist. 

FCA-Training: Die erste Einheit nach zwei freien Tagen

FCA-Training: Die erste Einheit nach zwei freien Tagen

 «Ich habe den Kopf gelüftet und entspannt», sagt Steven Deana, der gegen Schaffhausen zum ersten Mal im Tor stand.

Auch Luca Radice kam die kurze Pause gerade recht. «Ich wollte für diese zwei Tage vom Fussball in Ruhe gelassen werden. Jetzt geht es aber weiter», sagt er angriffslustig. 

Torhüterfrage bleibt offen

Bordoli hat für diese Woche acht Trainingseinheiten geplant. «Wir müssen gegen Xamax unbedingt den ersten Sieg einfahren.»

Ob er dieses Unterfangen mit Ulisse Pelloni oder Steven Deana im Tor starten wird, wollte Bordoli noch nicht verraten. «Es gibt keine klare Nummer eins. Wir haben zwei talentierte und junge Torhüter im Kader.»